Erfahrungen mit Vodafone, DSL etc.

Erfahrungen mit Vodafone DSL, Hotline & mehr

[Ergänzung vom 08.04.2016] Hurraaaahhhh, seit ca. 3 Tagen funktioniert alles wieder. Warum? Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls war bis zum heutigen Tag kein Techniker bei uns im Haus vor Ort. Geschätzte 20 Telefonate mit unterschiedlichen Ansprechpartnern haben immer wieder zum Staunen gebracht, dass kein Techniker erschienen ist und dass die Störung so lange präsent war. Anscheinend werden die Kunden-Rückmeldungen nicht festgehalten, kann ich da nur daraus schließen.

Die letzten Kontakte mit Vodafone gingen ja dahin, dass seitens Vodafone spekuliert wurde, mit meiner FritzBox 7390 müsse etwas nicht in Ordnung sein. Da ich selbst das natürlich auch nicht ausschließen konnte, habe ich mittlerweile eine FritzBox 7490 gekauft. Mangels Zeit kam ich jedoch noch nicht dazu, diese in Betrieb zu nehmen – und das war auch gut so. Denn die Tatsache, dass seit ca. 3 Tagen Internet und Telefonie wieder funktionieren, werte ich als Beweis dafür, dass insbesondere meine bewährte FritzBox 7390 funktioniert.

Mein Fazit: Vodafone war sehr bemüht und die Kontaktdichte nahm mit zunehmender Länge der Störung spürbar zu. Wo der Fehler lag, weiß allem Anschein auch Vodafone nicht. Fast 5 Wochen sind seit meiner ersten Störungsmeldung vergangen, bis Internet und Telefonie wieder zuverlässig funktionieren. An 4  mit Vodafone fest vereinbarten Terminen wartete ich vergeblich jeweils 6 volle Zeitstunden auf das Eintreffen eines Telekom-Technikers. Ob eine solche Vereinbarung zwischen Vodafone und der Telekom tatsächlich stattfand, kann ich natürlich nicht beurteilen. Jedenfalls war jeder Vodafone-Mitarbeiter, mit dem ich jeweils sprach, überrascht darüber, dass kein Techniker erschien. Hierüber wird also mutmaßlich nicht Buch geführt…

So, und damit ist dieses Post hoffentlich zu Ende. :-) Ach ja: Zwischendurch wurde ich darüber informiert, dass mir aufgrund der Länge der Störung auch die Grundgebühr für den April erlassen werde.

[Ergänzung vom 30.03.2016] Gestern wurde ich von einem Techniker angerufen. Angeblich sei die Störung seitens Vodafone inzwischen definitiv behoben. Da mein Internet-Anschluss nach wie vor eher zufallsbasiert funktioniert bestünde noch die Möglichkeit, dass die von mir verwendete FritzBox 7390 eine Macke hat. Da ich auch schon indiese Richtung spekuliert habe beschloss ich, mir die neuere Version (7490) zu bestellen und zu installieren. Der Techniker schlug mir vor, mir zusätzlich 10 € gutzuschreiben, sodass ich damit für den März keine Grundgebühr zu zahlen habe.

Heute wurde ich gleich zweimal von Vodafone angerufen. Einmal aufgrund eines Faxes, das ich aus Gründen der Beweisbarkeit vor Gericht (Sendebestätigung) auf die Reise gegeben habe. Ich wurde darüber informiert, dass man mir einen Techniker seitens Vodafone schicken könne, der vor Ort den Grund der Sötrung überprüfen könnte. Sollte sich zeigen, dass die Störung bei Vodafone liegt, wäre dieser Besuch für mich kostenlos, andernfalls müsse ich 50 € für die Anfahrt plus 10 € pro 10 Minuten Arbeitszeit (oder waren es 15 €? Ich bin mir nicht mehr sicher) bezahlen. Prinzipiell stimmte ich dieser Vorgehensweise zu, wies aber auf die von mir bestellte Fritzbox hin, die ich voraussichtlich am 31. März in Betrieb nehmen werde. Wir vereinbarten für den 01. April ein weiteres Gespräch, denn dann wird sich voraussichtlich gezeigt haben, ob die neue FritzBox das noch vorhandene Problem löst.

Der zweite Anruf kam von der kaufmännischen Seite von Vodafone. Man wolle mir auch die komplette Grundgebühr für den April gutschreiben für meine Umstände. Ein sehr feiner Zug, wie ich finde.

[Ergänzung vom 28.03.2016] Der am 22.03.2016 von der Hotline angekündigte Rückruf eines Technikers binnen 48 Stunden blieb bis heute aus, Internet und Telefonie funktionieren nach wie vor nur nach dem Zufallsprinzip. :-(

[Ergänzung vom 22.03.2016] Nachdem Internet-Zugang und Telefonie erneut erheblich und ständig gestört waren blieb mir nichts anderes übrig, als mich aufs Neue durch den unten beschriebenen „Hotline-Triathlon“ zu kämpfen. Interessant dabei fand ich, dass in diesem automatisierten Prozess meine Störungsmeldung vom 02. März immer noch hörbarer Bestandteil (der Ansage) war – entgegen der Beteuerung der gestrigen Anruferin von Seiten Vodafone. Erneut wies ich auf die erneut aufgetretene/immer noch anhaltende Störung hin. Nachdem ich darauf hingewiesen wurde, dass man mir den Surfstick sowie die Grundgebühr seit meiner ersten Störungsmeldung erstatten werde wurde mir versichert, dass durch meine erneute Störungsmeldung der Prozess der Störungsbeseitung nun angemahnt und damit beschleunigt werde. Binnen 48 Stunden rufe mich ein Techniker an – so die Hotline weiter. Aha, nun denn…

[Ergänzung vom 21.03.2016] Heute gibt es 3 Fakten zu berichten:

  1. Vodafone rief mich heute Vormittag an, um mich darüber zu informieren, dass man mir die Grundgebühr ab dem Tag der Störungsmeldung bis mindestens heute bzw. bis zur Störungsbehebung gutschreiben würde. Ebenfalls wurde ich darüber informiert, dass die Rechnung über den Surfstick von knapp 30 € vorläge und mir ebenfalls gutgeschrieben werden würde. Eine speziell hierfür zuständige Person würde nun den Fortgang der Störungsbehebung überwachen.
  2. Der für heute avisierte Techniker kam ebenfalls nicht, hätte jedoch angeblich das Problem mit dem Internet- und Telefon gelöst.
  3. Ich bekam am Nachmittag noch einen Anruf von Vodafone, in dem ich über den Inhalt von Punkt 2. informiert wurde. Es ist gerade 17.56 Uhr und ich blicke auf etwas über 3 störungsfreie Internetstunden zurück. Mal abwarten, ob die Störung tatsächlich behoben ist. Sollte dies der letzte Nachtrag sein, ist die Störung tatsächlich und endlich behoben.

Mein Zwischen- (und hoffentlich End-) Fazit:

  • Alle (geschätzt 8-10) Mitarbeiter, mit denen ich im Verlauf der letzten gut 14 Tage bei Vodafone telefoniert hatte, waren rein durch die Übermittlung der Festnetznummer (sofern ich von da aus anrief) oder durch Angabe meiner Kundennummer sofort auf dem Laufenden.
  • Alle vorgenannten Mitarbeiter waren sehr freundlich und um eine Lösung bemüht.
  • Allem Anschein nach lag das Kernproblem daran, dass sich die Telekom-Außendienstmitarbeiter nicht genötigt sahen, vor Ort zu erscheinen. Natürlich kann ich nicht hinter die Kulissen blicken um zu überprüfen, ob sie überhaupt von Vodafone beauftragt wurden. Falls diese Annahme zutrifft hätte das Problem vermutlich bereits nach wenigen Tagen gelöst werden können.
  • Bereits vor Monaten überlegte ich, mir einen zweiten Internet-Zugang legen zu lassen (aus Kapazitätsgründen). Durch das internetmäßige Fast-lahmgelegt-sein motiviert beauftragte ich nun diesen zweiten Zugang, der laut Ankündigung am Donnerstag zur Verfügung stehen wird. Das macht mich dann hoffentlich auch arbeitsfähig (im Internet), sollte mal wieder ein Anschluss gestört sein (und hoffentlich nie beide zugleich).
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Von den Eindrücken noch geplättet schreibe ich nun von einem Drama, wie man es sich kaum ausdenken könnte. Es begann ganz harmlos: nachdem seit mehr als einer Woche das Internet immer wieder plötzlich wegbrach, ebenso wie die Telefonie, da unsere Telefonnummern hierüber laufen, und ich es zunächst auf Straßenarbeiten oder ähnliches mit damit einhergehenden Störungen einstufte, informierte ich die Vodafone-Hotline unter 0800-1721212 über die Störung.

Meine Erfahrungen mit Vodafone DSL, Hotline & mehr

Mein erster Anruf fand statt am 02.03.2016. Bei meinem ersten Anruf durfte ich das übliche Gedudel anhören, Werbung, mich einem Computer mitteilen und als ich fast am Ziel (nämlich einem echten Menschen) angekommen wäre, wurde mir mitgeteilt, ich sollte meinen Router neu starten. Tuuut, tuuut, tuuut…, das Gespräch war zu Ende. Vielen Dank.

Da ich meinen Router mehr als nur einmal neu gestartet hatte, und auch gerade aktuell dieses Prozedere hinter mich gebracht hatte, wählte ich also wieder die (glücklicherweise kostenlose) obenstehende Hotline-Nummer. Wieder Dudeldidudeldi, Werbung, mein Gespräch mit dem Computer und höre da, ein echter Mensch. Freundlich wurde mit mir und einem Telekom-Techniker ein Vor-Ort-Termin für den 07.03.2016 im knappen Zeitfenster von 8.00 – 14.00 Uhr (kein Vertipper – 6 Stunden Bandbreite sind dem Kunden sicher locker zumutbar) vereinbart. So weit, so gut. Ich war da, der angekündigte Telekom-Techniker jedoch nicht.

Am 08.03.2016 informierte ich die vorgenannte Hotline nach dem Dudeldidudeldi-Werbung-Computer-Gespräch-Triathlon über den ausgebliebenen Techniker. Ein neuer Termin wurde mit mir und einem Techniker vor Ort vereinbart, und zwar für den 10.03.2016, diesmal für das Zeitfenster von 14-20 Uhr. Wer kam nicht? Bestimmt hast du es erraten: der angekündigte Telekom-Techniker. Was also tun, wenn das Internet mitsamt Telefon nach wie vor nur gelegentlich funktioniert: die Hotline-anrufen, besagten Triathlon absolvieren, Termin mit einem Telekom-Techniker vereinbaren für den 14.03.2016, 8-14 Uhr. Aller Guten Dinge sind bekanntlich drei, und so war außer mir und meiner Frau insbesondere kein Techniker vor Ort.

Mir reichte es, und so sandte ich an die Vodafone-Kundenbetreuung ein Fax an 021022-986575 mit der Darstellung der auch hier beschriebenen Tatsachen und Androhung der fristlosen Kündigung wegen Nichtbehebens der Störung/wegen Nichtleistens der vertraglich vereinbarten Dienste. Dieses Fax musste natürlich über die meistens gestörte Leitung. Ach ja, ich kam noch auf die Idee, ein 18-seitiges Protokoll (!!!) (DIN A-4-Blätter in normaler Schriftgröße)  meiner Fritzbox mit den Störungen lediglich der letzten rund 48 Stunden (!!!) anzuhängen. Wie zu erwarten war, war natürlich die Leitung auch während dem Sendeversuch mehrfach gestört. Sendewiederholung und meiner unendlichen Geduld sei dank dürfte das Fax dann, laut Sendebestätigung, mindestens dreimal seinen Empfänger komplett erreicht haben. Die Wirkung binnen 48 Stunden: keine!

/*Sarkasmus an */ Frohen Mutes absolvierte ich erneut den Vodafone-Hotline-Triathlon, war dadurch noch mehr geladen /*Sarkasmus aus */ und fand nicht nur Gehör, sondern auch einen spürbaren Lösungsversuch. Einerseits umfasste dieser den – wer hätte das gedacht – Vorschlag, zum vierten Mal einen Telekom-Techniker vorbeizuschicken – was ich jedoch strikt ablehnte. Ich hatte keine Lust, ein viertes Mal auf einen nicht eintreffenden Techniker zu warten. [Glücklicherweise fand ich kürzlich heraus, dass unser Haus über zwei Hausanschlüsse verfügt, sodass ich relativ früh in diesem Szenario bei einem anderen Anbieter einen zusätzlichen Internet-Zugang beantragt habe, der hoffentlich bald zugänglich sein wird, sodass ich nicht (mehr) von Vodafone diesbezüglich abhängig bin. ]

Der Hotline-Mitarbeiter bot mir an, mir auf meine Kosten einen Surfstick mitsamt Datenkarte für 29,90 € in einem Vodafone-Shop zu kaufen, und mir dann per anschließendem Telefonat 55 GB Download-Volumen aufzuspielen, mitsamt dem Versprechen, mir anschließend die 29,90 € wieder gutzuschreiben. Dieser Vorschlag schien mir nun im Rahmen des Möglichen tatsächlich ein sinnvoller Vorschlag zu sein, der die Probleme zumindest ein wenig abmildern konnte. Das Problem hierbei war, dass ich in alle Richtungen rund 30 km von einem Vodafone-Shop entfernt wohne. Dennoch stieg ich frohen Mutes in mein Auto, darauf vertrauend, dass der von mir angesteuerte Vodafone-Shop sicherlich einen Surfstick haben würde. (Meine Frau riet mir, zuvor dort anzurufen, doch ich war mir meiner Sache sicher).

30 km später teilte mir der freundliche Vodafone-Verkäufer mit, dass er kurz zuvor den letzten Surfstick verkauft hatte. Ich explodierte, kriegte mich aber schnell wieder ein und schilderte dem überraschten Mann den Hintergrund. Daraufhin schlug er mir vor, doch den nächsten Shop in ca. 20 km Entfernung anzusteuern. Mit der gesamten Hin- und Rückfahrt wären das dann 100 km gewesen für einen verdammten Surfstick. Mir helfen wollend schaute der Mitarbeiter noch einmal in seinen Computer, der den Bestand von Null bestätigte. Plötzlich noch eine Idee bekommend schaute er in zwei Schränke und – siehe da – zauberte tatsächlich noch einen Surfstück hervor, und die hierzu erforderliche Karte fand sich sowieso reichlich in einem Regal. Wäre er eine hübsche Frau gewesen, hätte ich sie am liebsten geküsst.

Wie mit dem Hotline-Mitarbeiter vereinbart, faxte der Verkäufer meine von mir bezahlte Rechnung direkt an Vodafone, ich setzte mich in mein Auto und fuhr entspannt und sogar mit einer aufkommenden Freude wieder nach Hause. Tatsächlich rief mich der Hotline-Mitarbeiter auch um die vereinbarte Uhrzeit an. Gemeinsam versuchten wir, den Surfstick zu aktivieren, was jedoch misslang. Daraufhin verband er mich mit einem Techniker, mit dem ich dann den Surfstick aktivierte. Hierbei wurden 30 GB auf dem Stick freigeschaltet. Auf meinen Einwand, dass 55 GB vereinbart gewesen wären, konnte er nur sagen, dass er nicht weiß, was mit mir vereinbart gewesen sei und dass auf diesen Surfsticks immer maximal 30 GB Download-Volumen seien. Mit dem Hotline-Mitarbeiter zurückverbinden könne er  mich auch nicht, ich müsse mich dann wieder durch den (Triathlon-Prozess) an die Hotline wenden in der Hoffnung, dass der vorherige Hotline-Mitarbeiter dann gerade frei sei. Vielen Dank auch.

Aber gut, 30 GB sind ja auch ein Wort (wenn auch, zumindest noch, auf meine eigenen Kosten). Ich bin mal sehr gespannt, ob mir die knapp 30 € tatsächlich erstattet werden.

Was mir irgendwie komisch vorkam war der langsame Seitenaufbau. Ich versuchte, einen Geschwindigkeitstest durchzuführen, der jedoch wie eingefroren zu sein schien. Schließlich fand ich die Ursache heraus: Das zugehörige Handy-Netz funkt hier mit sage und schreibe 0,2368 MBit/sec (Edge), und damit um einen Faktor 40 langsamer als das ohnehin schon nicht sehr schnelle Internet bei uns vor Ort. Im Internet arbeiten ist damit also praktisch nicht möglich, ich könnte quasi jeden einzelnen Buchstaben, der gerade heruntergeladen und auf dem Bildschirm angezeigt wird, mitlesen… Und da es sich um einen reinen Datentarif handelt, kann ich damit auch nicht telefonieren.

Jetzt habe ich ganz vergessen zu erwähnen, dass ich angesichts der Freundlichkeit des Hotline-Mitarbeiters mich auf einen vierten Techniker-Termin für den 21.03.2016 zwischen 8 Uhr und 14 Uhr eingelassen habe… Was mich jedoch beruhigt: der weitere zuvor erwähnte Anbieter wird laut Mitteilung ab dem 24.03.2016 Internet & DSL liefern. Mal schauen, was daraus wird. Ich werde auf jeden Fall über den Fortgang berichten.

Welche Erfahrungen hast du so mit Hotlines & Co gemacht? Teile mir gerne deine Erfahrungen als Kommentar unter diesem Blogpost mit. Ich bin gespannt. :-)

Traumberuf oder Berufung?

Traumberuf oder Berufung?

Augen zu und Hamsterradeln?

Das scheint die Devise vieler Menschen zu sein. „Man muss ja schließlich froh sein, wenn man einen Beruf hat“, „Irgendwie muss ich ja mich/meine Familie ernähren können“, so oder ähnlich lauten die Erklärungen, warum sich viele (noch) nicht mit ihrer Berufung beschäftigt haben. Das Fatale: Die solchen „Erklärungen“ innewohnenden Suggestionen lauten in etwa: „Mit meinem Traumberuf/meiner Berufung kann ich kein Geld/nicht genug Geld verdienen“ oder „Man muss es sich leisten können, seinen Traumberuf/seine Berufung zu leben“…

Ist das so? Wenn du diese Worte auf dich und auf dein Leben für einen Moment lang wirken lässt, was kommt dir dabei in den Sinn?

Brett vorm Kopf?

Da fällt mir gerade eine Geschichte ein. Ein junger Holzfäller schaffte lange Zeit pro Tag sieben Bäume mit seiner Axt zu fällen. Nach einer Weile schaffte er nur noch sechs, später fünf und so weiter. Ein sehr alter erfahrener Holzfäller sah das und wollte ihm einen Hinweis geben. Kaum setzte er an, etwas zu sagen, fuhr ihn der junge Holzfäller auch schon an: „Lass mich in Ruhe, alter Mann, ich muss meine Arbeit tun. Siehst du das denn nicht?“ Was er nicht wusste: Der erfahrene Holzfäller wollte ihm raten, seine Axt zu schärfen, die zusehends stumpfer geworden war angesichts der vielen gefällten Bäume…

In Bezug auf den Traumberuf/die Berufung hinkt diese Geschichte zwar etwas, aber eins macht sie klar: Manchmal spart es Zeit und Energie, über das, was man gerade zu tun gedachte, nachzudenken. Dadurch kann „die Axt geschärft“ oder auch ein neuer Weg gefunden werden, sodass das ursprüngliche Ziel vielleicht sogar bei weitem übertroffen wird.

Direkt gefragt

  • Wie bist du zu deinem derzeitigen Beruf gekommen?
  • Wie sehr liebst du deinen Beruf?

Solltest du bei der zweiten Frage nicht aus voller Inbrunst heraus ein Loblied auf deinen momentanen Beruf singen können, wirst du hier womöglich wertvolle Inspiration mitnehmen können: Deine Berufung finden. :-)

Unternehmer-Umsatzträger Selbstbewusstsein

Warum der beste Business-Plan häufig ein IntSel®-Unternehmer-Selbstbewusstseinstraining ist

Businessplan = Selbstbewusstseinstraining?

Frage beliebig viele gestandene Unternehmer, und du wirst erfahren, dass keiner seinen Business-Plan realisiert hat.

Macht das den Business-Plan überflüssig? Leider nein, denn potenzielle Geldgeber bestehen meistens darauf.

Aber: Kunden, Auftraggeber, Kooperationspartner, Mitarbeiter etc. gewinnt man nicht durch einen ausgeklügelten Businessplan, sondern mit einem klaren, stabilen Selbstbewusstsein.

Die 3 Kern-Ziele im Unternehmer-Selbstbewusstseinstraining

1a. Klarheit

1b. Klarheit

1c. Klarheit

2. Innere Handbremsen lösen, systemische Verstrickungen lösen, negative Glaubenssätze und sonstige Erfolgs-Verhinderer aufspüren und lösen

3. Alle kraftvollen Motive (= Puzzleteile der Motivation) mitsamt allen Ressourcen erkunden und kraftvoll bündeln –>>> den Umsatz bewirkenden Raketenmotor starten – dauerhaft, und im Einklang mit den eigenen Energien, Werten, Zielen etc.

Dir fehlt es an diesbezüglicher Klarheit und dein innerer Antrieb lässt zu wünschen übrig? Willkommen im nächsten Unternehmer-Selbstbewusstseinstraining! Melde dich am besten gleich an – aus Gründen der Intensität kann ich nur 12 Unternehmer zulassen.

Unternehmer-Selbstbewusstsein lässt Umsatz explodieren

Unternehmer-Selbstbewusstsein lässt Umsätze explodieren

Unternehmer-Selbstbewusstsein = Gewinn?

Jein. Wie ich in meiner über 19-jährigen Trainingspraxis mit X Unternehmern immer wieder erleben konnte, rollt regelmäßig dann eine große Umsatzwelle an, wenn zuvor folgende Unternehmer-Aspekte professionell bearbeitet wurden:

  1. Was genau sind meine (Unternehmer-) Stärken?
  2. An welchen meiner (Unternehmer-) Werte kann, sollte und möchte ich mich mittel- und langfristig ausrichten, um in mir ruhen UND solide Gewinne einfahren zu können?
  3. Wie kriege ich meine inneren Handbremsen gelöst, sodass ich ohne Mehranstrengung starken Rückenwind genießen kann?
  4. Wie kann ich die zunehmende Komplexität motivierend UND Gewinn steigernd herunterbrechen, sodass ich entspannter agieren kann als meine Unternehmer-Kollegen?
  5. [- 10. erfährst du im Unternehmer-Selbstbewusstseinstraining]

Ist das immer so? Nein. Manchmal stellt ein Unternehmer hierbei auch fest, dass er gar nicht (mehr) selbstständig sein möchte. Im Regelfall wird dieser Klient dann, mit der richtigen Strategie perfekt ausgestattet, oft schneller fündig, als er gehofft hätte.

Manchmal stellt ein Unternehmer auch fest, dass er sich im falschen Markt tummelt, um die falschen Kunden kämpft, oder… In dem Maß, wie diese Klarheit wächst, wächst gleichermaßen die prinzipielle Lösung.

Oft überraschend zügig lässt sich das bisherige Know-how nutzen, um sich für das neue Unternehmens-Feld aufzustellen. Doch Vorsicht: durch den neuen Elan droht eine Umsatz-Explosion! 😉

Zu schön, um wahr zu sein? Nein. Oft sind 10 % Umsatzsteigerung und mehr drin – pro Monat!

Du bist Unternehmer und steckst fest? Bald nicht mehr – wenn du in mein Unternehmer-Training kommst. Wie lange möchtest du das aufschieben?

Erfolgreicher durch gestärktes Unternehmer-Selbstbewusstsein

Unternehmer-Selbstbewusstsein stärken

Umsatzexplosion durch gestärktes Unternehmer-Selbstbewusstsein?

Vor einiger Zeit besuchte ein recht großer Taxi-Unternehmer mein Unternehmer-Selbstbewusstseins-Training, in dem es insbesondere auch um Erfolg versprechende Strategien geht. Seither hat sich sein Umsatz mehr als verdoppelt, der Gewinn verdreifacht. Zufall?

Die Ausgangssituation

Das Taxi-Unternehmen wurde ursprünglich als Fuhrunternehmen des Großvaters gegründet, vom Vater dann als Taxi-Unternehmen weiter betrieben und auf 6 Taxen ausgebaut. Der Junior, mein Klient, den ich im Folgenden einfach Torsten nennen werde, war es von klein auf gewohnt, dass das elterliche Wohnzimmer als Taxi-Zentrale fungierte – rund ums Jahr.

An Weihnachten stand zwar auch ein Weihnachtsbaum in diesem „Taxi-Zentrale-Wohnzimmer“, ansonsten war da aber „Business as usual“, wie immer und rund um die Uhr. Einziger Unterschied: die Taxifahrer brachten der Ehefrau des Seniors, die sich häufig um die Telefonzentrale kümmerte, Pralinen mit. Privatsphäre gab es kaum, Urlaube fast gar keine, und wenn, dann maximal 7 Tage am Stück.

Zwischenzeitlich hatte Torsten das Unternehmen komlett übernommen, auf mehr als 10 Taxen ausgebaut und der Senior war bereits verstorben. „Nebenbei“ wurde noch ein Abschlepp-Unternehmen betrieben, das natürlich auch Tag und Nacht in Rufbereitschaft war. Lief etwas schief, musste Torsten einspringen, lief alles normal, war Torsten auch fast immer vor Ort.

[…]

Torsten wurde immer klarer, dass es so nicht weitergehen kann. Er beschloss, das Taxi-Unternehmen zu verkaufen. Seinen Mitarbeitern sehr verbunden, nahm er das jedoch nicht auf die leichte Schulter. Im Gespräch mit einigen Mitarbeitern kristallisierte sich heraus, dass sich der langjährige Mitarbeiter Peter gut vorstellen konnte, sich zu einer Art Manager zu entwickeln, um Torsten so lange zu entlasten, bis ein Käufer für das Gesamtunternehmen gefunden wäre. So könnte dieses Unternehmen vom noch zu findenden Käufer eventuell sogar auf Management-Basis betrieben werden.

Tatsächlich funktionierte dieses Modell so gut, dass Torsten mit seiner Familie erstmals einen vierwöchigen Urlaub fernab der Heimat und völlig entspannt verbringen konnte. Nach seiner Rückkehr zeigte sich, dass der Betrieb nach wie vor in bestem Zustand war. Torsten freute sich immer mehr darauf, bald mit etwas vollkommen Neuem starten zu können. Mit was genau war jedoch noch unklar.

Das Schicksal schlägt zu

Als mir Torsten erneut begegnete, grinste er über beide Ohren. Allem Anschein nach gab es Großes zu berichten. Tatsächlich lag ich mit meiner Einschätzung richtig, dass er sein Unternehmen (noch) NICHT verkauft hatte. Stattdessen hatte er es binnen weniger Wochen mehr als VERDOPPELT. Was war geschehen?

Die Steuerfahndung suchte Torstens größten regionalen Mitbewerber auf, was zu dessen Bankrott führte. Infolgedessen bot er Torsten sein Taxiunternehmen zum Kauf an. Im selben Zeitraum suchte noch ein weiterer kleinerer Taxi-Unternehmer in der Region einen Käufer, und Torsten kaufte dieses Unternehmen gleich mit. Eine Weile später konnte er auch noch ein Haus erwerben, das zusätzlich perfekte Werkstatt-Räume nebst Arbeitsgruben zur KfZ-Reparatur bot, welches er sodann zur neuen Taxi-Zentrale umbaute.

Zufall?

Im Kern: Nein. Natürlich spielte Torsten der Zufall in die Hände. Jedoch erst, NACHDEM er seine Werte als Unternehmer geklärt hatte, klare Ziele mitsamt mitreißender Lebensvision über mehrere Monate hinweg entwickelte und noch etliches mehr tat. Zu all dem wurde er in dem von mir entwickelten Unternehmer-Selbstbewusstseinstraining angeleitet.

Mittlerweile hat Torsten übrigens noch genau EINE Taxilizenz! Ist er pleite? Nein, ganz im Gegenteil. Intensivste Überlegungen führten zu der klaren Erkenntnis, dass er auf Dauer mit den fest diktierten Taxi-Tarifen nicht (mehr) hätte gewinnbringend unternehmerisch tätig sein können. So suchte er nach Alternativen, die er auch fand, auf die ich im Detail jedoch nicht weiter eingehen werde.

Torstens Fahrzeuge stehen nun zwischen 1 Uhr und 6 Uhr auf dem Hof, sodass er endlich eine garantierte Mindest-Nachtruhe hatte – erstmals in seinem Leben überhaupt. Ansonsten erlösen seine Fahrzeuge pro Kilometer fast 20 % mehr!!! als zuvor, ohne dass sie noch der Beförderungspflicht unterlägen. Außerdem kann Torstens Betrieb nun viel mehr Fernfahrten durchführen, die zudem häufig sogar vorab terminlich fest vereinbart werden.

Eine erfundene Geschichte? Nein, eine völlig reale. Außerdem kein Einzelfall. All das, was jedoch so spielerisch-zufällig wirkt, ist auf der Basis strategisch ausgeklügelter Vorgehensweisen entstanden.

Übrigens suchte mich, vollkommen unabhängig von Torsten und auch aus einer ganz anderen Region kommend, kurze Zeit darauf eine Taxi-Unternehmerin auf, die eine ähnliche und doch ganz andere Verwandlung ihres Unternehmens dank unserer Kooperation erlebte bzw. vollzog. (Im Scherz witzele ich seither, dass ich Taxi-Unternehmer nur noch auf der Basis einer Beteiligung am zukünftigen Gewinn-Zuwachs coache). 😉

Bist auch du ein Unternehmer, der unter einer viel zu  hohen Arbeitsbelastung und/oder Umsatzdruck leidet? Melde dich gerne bei mir. Ich bin schon gespannt, wie sich DEINE Unternehmung durch unsere Kooperation weiterentwickeln und wieder neu ergrünen wird. Übrigens: Meistens sind die anfallenden Kosten schneller wieder verdient, als man gucken kann. 😉

Anti-Mobbing-Training gegen Mobbing? Welches?

Welches Anti-Mobbing-Training hilft wirklich gegen Mobbing?

Siehe unbedingt auch „Mobbing mich gerne

Warum ein Anti Mobbing Training buchen?

Kaum etwas belastet die Gesundheit und die Psyche mehr als ständiges Mobbing. Das geht nicht nur an die Substanz, sondern schnell auch an die Gesundheit, ans Geld und kann schlimmste Schlafprobleme bescheren.

Oft geht der Terror schon im Kindesalter los und findet manchmal durch Suizid ein tragisches Ende. Doch soweit muss es nicht kommen.

Von alleine verändert sich allerdings nichts – zumindest nicht zum Positiven.


Sofort handeln bei Mobbing – bevor alles zerbricht

Wer gemobbt wird, muss sofort handeln, damit dieser gefährliche Psycho-Terror endlich endet. Sehr wirksam hierfür ist ein professionelles IntSel®-Selbstbewusstseinstraining.

Mobbing und seine Folgen

Bereits leichtes Mobbing führt schnell zu einer gestörten Gefühlswelt mit möglichen Schlafproblemen. Stärkeres Mobbing macht auf die Dauer körperlich und psychisch krank und seelisch kaputt.

Geht das Mobbing längere Zeit, sind schnell Gesundheit und Psyche ruiniert. Dann droht ein krankheitsbedingter Arbeitsplatzverlust. Nicht selten ist hierdurch die finanzielle Absicherung akut gefährdet. Der soziale Abstieg droht.

Mobbing und Burnout

Burnout ist oft eine weitere dramatische Folge von Mobbing. Wer ständig in Alarmbereitschaft ist verbraucht dafür massig Energie. Kommt dann eine Schlaflosigkeit dazu, sind die Akkus bald im roten Bereich.

Wer tags darauf mit leeren Akkus in der Mobbing-Falle sitzt, spürt schnell den gefährlich nahen Hauch des drohenden Burnouts.

Stoppen Sie das teuflische Spiel, damit es nicht soweit kommt. Wenn Sie Opfer von Mobbing sind reagieren Sie jetzt sofort, bevor es zu spät ist.

Was ist das beste Anti Mobbing Training?

Das prinzipiell beste Anti Mobbing Training ist ein Selbstbewusstseinstraining. Warum? Selbstbewusste Menschen sind so gut wie immun gegen Mobbing bzw. wissen sich souverän zu wehren, notfalls unter Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel.

Vor Gericht wiederum braucht es ebenfalls ein massives Selbstbewusstsein, denn hier ist es zwingend erforderlich, Stand zu halten gegen die bisherigen Mobbing-Peiniger.

Wer sich wirklich dauerhaft aus der Mobbing-Falle befreien will, steht somit zwingend vor der Frage: „Möchte ich noch warten und leiden oder handeln und lösen?“ Wie lautet Ihre Antwort?

Anti Mobbing Training im Selbstbewusstseinstraining am Wochenende

Trainiert werden im Wochenend-Selbstbewusstseinstraining eine laute, klare Stimme, die Fähigkeit, sich wirkungsvoll abzugrenzen sowie eine wachsende, von innen heraus kommende gesunde Schlagfertigkeit.

Da ja bekanntlich der Körper immer kommuniziert und oft auch das, was man um keinen Preis kommunizieren möchte, wie z. B. persönliche Angst, wird auch die Körpersprache solide gestärkt.

Das, was der Körper bereits klar kommuniziert hat, braucht keine Worte mehr.

Deshalb besteht ein weiterer wichtiger Teil dieses Anti Mobbing Trainings darin, sich einen Anti Mobbing Trainingsplan zu erstellen für die Zeit nach diesem Training. Hierdurch können die Fortschritte und Erfolge weiter vertieft werden, so dass sie schließlich zu einem kraftvollen soliden Bestandteil Ihrer Persönlichkeit werden.

In dem Maß, wie Sie hierdurch Ihr Selbstbewusstsein gestärkt und gefestigt haben, wird zukünftiges Mobbing abprallen wie an einer Stahlbetonwand. Damit haben Sie endlich Ihren wohlverdienten Frieden.

Doch zuvor gilt es eben noch, Ihr Selbstbewusstsein zu trainieren. Es nicht zu tun bedeutet, sich weiter dem Mobbing mit seinen teuflischen Konsequenzen auszusetzen. Vielleicht gibt es keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, wo Sie die Kraft des Leidens als mächtigsten Hebel für Ihre Veränderung einsetzen können?

So oder so: Für das Selbstbewusstseinstraining zahlen Sie einmal, für Mobbing möglicherweise Ihr ganzes Leben. Wenn es ganz schlimm kommt, sogar mit Ihrem Leben. Wollen Sie Ihren Peinigern diesen Triumph gönnen?

Die Anreise zum Seminarort für das Anti-Mobbing-Training

Der Seminarort 91575 Windsbach liegt im Ferienparadies Fränkisches Seenland, der örtliche Bahnhof ist 1,4 km vom Seminarzentrum entfernt.

Entfernungen bis Windsbach: Nürnberg 42 km, München 187 km, Stuttgart 175 km, Frankfurt am Main 250 km, Würzburg 134 km, Heilbronn 134 km, Mannheim 204 km, Karlsruhe 220 km, Regensburg 129 km.

Gerne genutzte Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind teilweise wunderbar zu Fuß erreichbar. Wer früh genug bucht kann sich auch ein Einzelzimmer direkt im Seminarhaus sichern.

Windsbach ist gut per Bahn erreichbar. Von Stuttgart und Nürnberg aus benötigt man einen Umstieg, von Hamburg, Hannover, Würzburg, Mannheim, München, Berlin, Regensburg zwei Umstiege.

Speziell eine Bahnfahrt ist perfekt geeignet, um sich auf ein Persönlichkeitstraining einzustimmen bzw. um sich danach die wesentlichen Aspekte noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen.

Der nächstgelegene Flughafen ist in Nürnberg. Dieser wird unter anderem von Air Berlin sowie von Lufthansa angeflogen und ist direkt erreichbar von Berlin, Düsseldorf, Erfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Münster, Sylt und weiteren Städten. Per Bahn geht es dann weiter bis zum Seminarort.

Mit der Anmeldung zu einer Veranstaltung erhalten Sie automatisch ausführliche Übernachtungshinweise für alle Preisklassen per Email zugeschickt, auf Anfrage gerne auch vorab.

Falls Ihnen die Anreise zu weit… [weiterlesen].

Der Seminarort liegt insbesondere für Teilnehmer aus den Richtungen München, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, Heilbronn, Mannheim, Karlsruhe, Augsburg, Würzburg, Regensburg, Ingolstadt, Fürth, Erlangen… sehr verkehrsgünstig.

Übernachtung und Verpflegung für unsere Teilnehmer

Verpflegungshinweise für D-91575 Windsbach

Nur 100 Meter entfernt liegt ein Fränkisches Speiselokal, das eine große Anziehungskraft ausübt und außerdem ein gutes, günstiges Frühstücksbüffet anbietet, weswegen dort gerne gefrühstückt wird.

Mittels der in den Seminarräumen vorhandenen Küche (Herd, Kühlschrank, Mikrowelle usw.) ist Selbstversorgung möglich. An lauen Sommerabenden (und nicht nur dann) wird gerne der Grill im Außenbereich genutzt.

Meist beschließt ein Großteil der Gruppe mittags, oft auch abends, ein Speiselokal zu Fuß aufzusuchen. Gelegentlich wird stattdessen in Fußnähe eingekauft und gemeinsam gekocht und gegessen. Insbesondere abends kommt dann im herrlichen Seminarraum mit seinem gotischen Kreuzgewölbe, einigen liebevoll freigelegten Natursteinmauern und dem knisternden Kaminofen eine ganz besondere Stimmung auf, mit vielen spannenden Gesprächen, die nicht selten bis lange in die Nacht dauern.

Anti Mobbing Training durch das Selbstbewusstseinstraining XXL

Das Selbstbewusstseinstraining XXL ist gewissermaßen das schwerste Geschütz, das Sie gegen Mobbing auffahren können.

Wer sein Selbstbewusstsein so gestärkt hat, dass selbst heftigste Mobbing-Attacken wirkungsvoll daran abprallen, der ist gegen Mobbing immun und braucht zukünftig kein Anti Mobbing Training mehr. Mobbing gehört damit im Leben dieses Menschen zur erfolgreich bewältigten Vergangenheit.

Das Selbstbewusstseinstraining XXL geht jedoch über die Wirkung als wertvolles Anti Mobbing Training noch deutlich hinaus. Wer es endlich geschafft hat, Mobbing aus seinem Leben zu verbannen, hat wieder viel mehr Kraft und Energie für das eigene Leben zur freien Verfügung.

An dieser Stelle wird das Selbstbewusstseinstraining XXL noch einmal ganz besonders wertvoll. Denn nun hat man sogar die Möglichkeit, deutlich über sich selbst hinauszuwachsen, vielleicht sogar seinen Traumberuf zu finden oder zu kreieren und alle wichtigen Lebensbereiche konstruktiv und kritisch unter die Lupe zu nehmen, so dass aus dem eigenen Leben das eigene, maßgeschneiderte Traumleben werden kann. Mit allem, was dazugehört. Das ist doch eine phantastische Aussicht, oder?

Doch zuvor müssen Sie noch Ihren Preis bezahlen, denn ohne Ihr entschlossenes Handeln GEGEN das Mobbing wird es schlimm weitergehen – oder glauben Sie noch an den Weihnachtsmann? Deshalb: Spielen Sie Ihren Joker aus, indem Sie JETZT Ihr Selbstbewusstseinstraining XXL buchen. Aber beeilen Sie sich, denn es gibt nur 12 Plätze! Gerne würden wir mehr Teilnehmer annehmen, das ginge jedoch zu Lasten der tiefgreifenden Wirkung.

Seien Sie deshalb schnell und buchen Sie jetzt gleich. Alle zugehörigen Infos finden Sie hier –>>> Selbstbewusstseinstraining XXL <<<– und hier –>>> Preise & Zahlungsbedingungen <<<–

Die Anreise ist zu weit?

Diese Pseudo-Ausrede wird häufig genutzt. Meine provokative Erwiderung: Kein Problem, Sie wären nicht der Erste, der stillschweigend seinen Anteil DURCH AKTIVE UNTERLASSUNG zu seinem eigenen Niedergang beitrüge. Diese Erwiderung ist hart – Mobbing ist härter, und manchmal sogar tödlich. Das ist die nackte Wahrheit. Also, hopp oder top? Bald wieder voll und ganz auf dem Damm sein oder vor die Hunde gehen?

Wie bei so vielen Situationen im Leben haben Sie auch hier die Wahl – zumindest noch. Wie lange können und möchten Sie das Gemobbt-werden noch ertragen?

Viele große Entscheidungen erfordern Mut – auch diese. Nach Ihrer Entscheidung gibt es drei Möglichkeiten:

  • a) Das aktuelle XXL-Training ist bereits ausgebucht – was jetzt?
  • b) Sie besuchen das „Testwochenende“ (beide Seiten können nach dem ersten Wochenende stornieren)
  • c) Sie erleben von XXL-Wochenende zu XXL-Wochenende, wie Ihr Selbstbewusstsein ins Rollen kommt und das Mobbing geht. Sie spüren: es geht für immer! Endlich – Sie haben es geschafft!!!

Anti Mobbing Übungen

Die besten Anti-Mobbing-Übungen sind die, die wirken. Woran aber kann man solche Übungen im Vorfeld bereits erkennen, bevor man womöglich viel Geld ausgegeben und viel Zeit frustriert investiert hat? Die Kurzantwort lautet: Im Regelfall braucht es dafür einen professionellen Coach.

Sonst wird man viel Zeit mit wirkungslosen Anti-Mobbing-Übungen vertun und noch frustrierter oder deprimierter werden. Dies ist ein weiterer Grund, am besten gleich ein IntSel®-Selbstbewusstseinstraining zu belegen.

Wenn Mobbing so leicht zu lösen wäre, hätten Sie es sicherlich bereits gelöst, oder?

Alles, was Sie für Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Durchsetzungskraft tun, reduziert sofort die Anfälligkeit gegen Mobbing und stärkt Ihre persönliche Wehrfähigkeit.

Stöbern Sie gerne durch unsere –>>> Selbstbewusstsein-Academy-Seiten <<<– und wählen Sie das für Sie passende Online-Training über den obenstehenden Link aus, wenn ein Coaching vor Ort oder ein Selbstbewusstseinstraining-Wochenende derzeit für Sie (noch) nicht in Frage kommt. Denn: Jeder kleine Erfolg kann Sie ein kleines Stück weit vom Mobbing befreien!

Anti-Mobbing-Online-Training mit Hypnose

In Kürze finden Sie über den obenstehenden Link auch Zugang zu unserem nagelneuen und hoch wirkungsvollen Online-Training „Multi-Media-Anti-Mobbing-Training mit Tiefen-Hypnose“.

Das ist zwar nur die prinzipiell zweitbeste Lösung, doch vielleicht verhilft die Wirkung, die Sie durch dieses Anti-Mobbing-Multi-Media-Training erleben werden Ihnen ja, Ihre Entscheidung für Ihr Selbstbewusstseinstraining XXL zu treffen. Damit Sie bald aus tiefster Überzeugung heraus sagen können: „Mobbing Ade – für immer!“.

Siehe unbedingt auch „Mobbing mich gerne

Mobbing stoppen - ganz einfach?

Mobbing mich gerne

Siehe auch Welches Anti-Mobbing-Training hilft wirklich gegen Mobbing?

Und wenn es sein muss, bezahle ich mit meinem Leben

Unverständlich, diese Überschriften? Mag sein, so wie Mobbing, zumindest oberflächlich betrachtet, oft auch. Lass mich versuchen, etwas Licht in diese manchmal potenziell tödliche Dynamik zu bringen.

Wieso potenziell tödlich? Ich denke, diese Antwort kann ich mir sparen.

Wieso spreche ich hier von Dynamik? Weil es weder ein starres, noch ein mechanistisches Gebilde ist. Sowohl Gemobbter als auch Mobbende nehmen kontinuierlich wechselseitig Maß („calibrated loops“) und lassen über sich ergehen bzw. agieren dementsprechend. Die Transaktionsanalyse bezeichnet diese Dynamik als (psychologisches) Spiel, worauf ich an dieser Stelle jedoch nicht weiter eingehen möchte.

Zunächst ein reales Beispiel aus meiner Trainerpraxis. Im Rahmen eines Systemischen Selbstbewusstseinstrainings-Wochenendes begegnet mit eine Mitvierzigerin, die ich im Folgenden als Susanne bezeichnen werde.

In der Vorstellungsrunde wirkt Susanne kraftlos und leer. Sie murmelt etwas von „Mobbingopfer sein„. Später, im unmittelbaren Vorgespräch zu ihrer Familienaufstellung, erzählt Sabine, dass sie Lehrerin sei und eine fast erwachsene Tochter habe, die sie alleine erziehe. Bereits in der Schule sei sie gemobbt worden, anschließend im Studium, woran sich auch in ihrer Lehrerlaufbahn nichts geändert habe. Nach jeweils drei bis vier Jahren sei es an der jeweiligen Schule mobbingmäßig für sie so unerträglich geworden, dass sie den Arbeitsplatz, und damit auch den Wohnort, gewechselt habe (und damit ihre Tochter auch den KiGa, später die Schule). Jetzt möchte sie endlich mal seßhaft werden und ihre Ruhe finden.

Ohne jetzt auf die weiteren Details einzugehen liste ich auf, was Susannes aktive Teilnahme an insgesamt zwei Systemischen Wochenenden im Abstand von rund zwei Jahren ans Tageslicht gebracht und verändert haben:

Wochenende 1:

  • Susannes (unbewusstes) Lebensskript war: „Ich bin nichts wert“
  • Susannes (nicht ganz) unbewusste Strategie: (versteckt) Angriffsfläche zu bieten, um gemobbt zu werden, und dann leiden zu können
  • Sekundärgewinn durch das Mobbing:
    • kontinuierlicher „Beweis“ dafür, dass ihr Lebensskript „wahr“ ist
    • kontinuerlich kraftlos sein, was das Selbstwertgefühl zusätzlich in den Keller schießt und dazu führt, dass sie sozusagen konkruent sagen kann: „Ich bin nichts wert“ (s.o.
    • (negative) Aufmerksamkeit [durch den behandelnden Therapeuten, durch manche KollegInnen („Ach, die arme…“)]
    • [4 Jahre später zeigte sich, dass Susanne das Mobbing auch (unbewusst) benutzte, um ihre Tochter fest an sich zu binden]

Wochenende 2

Susanne berichtet, dass das Mobbing zwischenzeitlich „aufgehört“ habe für eine längere Zeit, dass es nun aber wieder ähnlich schlimm sei wie zuvor. Sie möchte aber, dass es endlich, endlich aufhört.

Eine jetzt durchgeführte Familienaufstellung zeigt, dass bei ihr eine sogenannte „Nachfolgedynamik“ (noch) aktiv ist in der Ausprägung: „Mama, ich mache es wie du“. [Susannes Mutter ließ ihr Leben lang viel über sich ergehen.]

Zwei Jahre nach dem Wochenende 2 rief mich Susanne an und berichtete mir, dass das Thema Mobbing seither beendet ist. Sie möchte mir aber eine Klientin empfehlen: ihre Tochter…

Bei Susanne’s Tochter genügte ein Wochenende und eine Familienaufstellung: sie folgte ihrer Mutter (im Sinne der oben erwähnten Nachfolgedynamik). Wer hätte das gedacht? 😉

Übrigens begleitete Susanne ihre rund 21 Jahre alte Tochter „vorsichtshalber“ zu diesem Wochenende, und es war ihr recht deutlich anzumerken, dass ein gewisser Teil in ihr nicht wirklich wollte, dass ihre Tochter „komplett mobbingfrei“ wird. Nachdem ich diesen Teil wirkungsvoll adressiert hatte, arbeitete es auch noch einmal intensiv in Susanne…

Solltest du jetzt das eine oder andere Fragezeichen mehr haben als zuvor, kann ich dir versichern, dass es mir ähnlich ergangen wäre, bevor ich anfing, mich intensivst mit sogenannten „systemischen Verstrickungen“ zu befassen. Dieses Post soll jedoch auch keine Ausbildungslektion sein. Falls irgendetwas in dir angestoßen wurde, ist das vielleicht im Sinne dieses Blogposts :-).

Welche Erfahrungen hast du mit Mobbing, oder vielleicht mit dauerhaft wirksamen Mobbing-Lösungen gemacht? Solltest du derzeit Teil einer Mobbing-Dynamik sein, welche „Regeln“ oder Muster kannst du (bereits) erkennen? Schreib’s als Kommentar unter den Artikel – bestimmt sprichst du dem einen oder anderen Leser aus der Seele und kannst vielleicht wirkungsvolle Impulse geben.

Siehe auch Welches Anti-Mobbing-Training hilft wirklich gegen Mobbing?

Wenn das Leben schwer und sinnlos erscheint...

Warum Coaching oft Zeit- und Geldvernichtung ist.

Das Erfolgsgeheimnis beim Coaching,

das leider fast immer ein unbekanntes Geheimnis und damit eine vertane Chance bleibt,

…besteht darin, den Problem-Kern zu finden. Klingt so leicht, dass es doch eigentlich fast jeder kann, oder? Oder doch nicht???

Meine Erfahrung aus über 19 Jahren Coaching & Intensivgruppentraining sagt: NEIN! Die wenigsten Coaches, und auch die wenigsten Therapeuten & Co. sind in der Lage, ein Kern-Problem, geschweige denn den Problem-Kern, zu finden. Und das wiederum ist häufig ein prinzipielles Problem. Warum? Oder anders gefragt: Wie könnte man wirklich zum „Kern-Problem-Kern-Löser“ werden?

Hierzu ein reales Beispiel aus meiner Coaching-Praxis:

Ein sehr schweigsamer, in sich gekehrter Klient betritt meine Praxis. Sein Anliegen: mehr aus sich herauskommen. „Aha, also einfach ein bisschen Kommunikationstraining und so“ denkt sich jetzt der Wald-und-Wiesen-Coach-Therapeut. Dass der Klient arbeitslos ist scheint die oberflächliche, unausgesprochene Hypothese zu untermauern.

Aber halt. Mein Inkongruenz-Radar schlägt Alarm bis zum Abwinken. Irgendetwas stimmt hier nicht. Eine tiefergehende Befragung fördert zutage, dass K. (Klient) einige Jahre zuvor eine gutgehende Firma mit über 40 Mitarbeitern hatte, vor denen er regelmäßig und ohne Probleme gesprochen hat, sowie dass K. selbst Tag für Tag Gespräche mit Privatpersonen, Geschäftspersonen und Vorständen geführt hat. Dann ging er jedoch pleite, die Bank versteigerte alle seine Immobilien mitsamt seinem Privathaus.

„Oha, also eine larvierte Depression!“ mutmaßt der etwas sattelfestere Coach und der prototypische Therapeut. Gleich mehrere Indikatoren hierzu ließen sich problemlos finden, und schnell wäre eine Dauer-Coaching-Vereinbarung oder eine Therapie-Reihe aufgesetzt.

Mit einer speziellen Wach-Hypnose-Methode hole ich folgende vergessene Erinnerung wieder ans Tageslicht: Als K. noch ein kleiner Junge war, kam seine Mutter beim Weinen an sein Gitterbett und tröstete ihn. Eines abends weinte K. in seinem Gitterbettchen ganz herzzereißend, aber seine Mutter kam nicht. Mit aller Kraft wuchtete er sich schluchzend über das Gitter aus seinem Bettchen heraus, ging die Treppe hinunter ins Wohnzimmer, fand auch da seine Mama nicht, und wollte dann schließlich zur Haustür raus, hin zur gut befreundeten Nachbarin. Doch die Tür war verschlossen, K. schrie und weinte sich die Seele aus dem Leib, bis er vor lauter Anstrengung, Angst und weiteren übermannenden Gefühlen auf der Fußmatte einschlief. Als seine Mama dann schließlich nach Hause kam, war sie zwar überrascht, aber da K. so friedlich zu schlafen schien, trug sie ihn einfach die Treppe hoch in sein Bettchen, und die Sache war schnell vergessen. „Ja hoppla, da haben wir also womöglich ein frühkindliches Trauma!?“ Der Coach scheidet hier nun leider aus dem Rennen aus, weil er rechtlich gesehen nicht an Traumata heran darf. Für den Therapeuten wiederum gibt es praktisch keine tieferliegende Ebene.

Meine Person, Matthias Schwehm, legt dem Klienten nahe, das jetzt zuerst einmal auf sich wirken zu lassen, verbunden mit der Empfehlung, sich zu einem Systemischen Selbstbewusstseinstraining einzubuchen, das ich mit maximal 12 Teilnehmern mehrfach pro Jahr anbiete. Tatsächlich folgt K. einige Monate später dieser Empfehlung. Mit der sogenannten Methode der Familienaufstellung, die Therapeuten quasi aufgrund fehlender wissenschaftlicher Beweisbarkeit zur Anwendung untersagt ist, fördere ich eine starke verkappte Suizidtendenz zutage, die zunächst viele Anwesende überrascht, jedoch vom Klienten wenig überrascht, sondern eher stillschweigend als längst erlebte bzw. praktizierte Tatsache (Suizidversuche) bejaht wird, während es sichtlich und spürbar in ihm kocht und brodelt, seine Gesichtsfarbe zwischen totenbleich und knallrot umschlägt.

Im wiederum einige Zeit später stattfindenden Einzelcoaching gibt K., aber erst nach insistierender, zielgerichteter Befragung, erstmals in seinem Leben überhaupt preis, dass sein Nennvater nicht sein leiblicher Vater ist, und dass er von dieser Tatsache durch einen puren Zufall aufgrund eines versehentlich von seiner Mutter offen liegengelassenen Behörderschriftstücks erfahren hat.

Damals sei ihm, wie er sagte, die Welt regelrecht unter den Füßen weggekippt. Das für ihn ganz besonders Dramatische: Weder seine Mutter noch sein vermeintlicher Vater, sprich sein de facto-Stiefvater, waren jemals bereit dazu, auch nur ein Sterbenswörtchen mit ihm darüber zu sprechen. K. zog recht früh von zu Hause aus, weil er fürchtete, seinen Stiefvater aus einer bis dato unerklärlichen „Killerwut“ heraus sonst umzubringen.

Eine wiederum etwas später durchgeführte zweite Familienaufstellung im Systemischen Selbstbewusstseinstraining förderte dann endlich die gesamte Dynamik (und damit auch die potenzielle Lösung) zutage: eine sogenannte „Nachfolgedynamik“ hin zu seinem mutmaßlich bereits toten, ihm unbekannten biologischen Vater. Plötzlich ergab alles einen Sinn, und das gefühlt fehlende größte Puzzleteil war (endlich!) erlebbar ans Tageslicht gekommen.

Wenn du, liebe Leserin, lieber Leser, so aufgestellt bist, wie die meisten Menschen in unserer (zivilisierten?) Kultur, wirst du das womöglich nicht glauben. Brauchst du auch gar nicht.

Unumstößliche erleb- und beobachtbare Tatsache ist es, dass K. seither in zunehmendem Maß auf der Seite des Lebens wandelt, und sich sogar allmählich aufkommender, sich ihm aber noch sehr fremd anfühlender Lebenslust ausgesetzt fühlt…

Früher war K.’s Leben dadurch bestimmt, dass er sich wie fremd, fast ferngesteuert, in seinem eigenen Leben gefühlt hatte. Hierüber sprach er übrigens ebenfalls nie zuvor. Er brauchte meine intensive Einladung dergestalt hierzu, dass ich ihm in allgemeiner Form erzählte, wie Menschen sich mit solchen systemischen Verstrickungen typischerweise fühlen.

Dann erst brach es aus ihm heraus, wobei er sich jedoch erschrocken ganz schnell wieder einbremste. Schließlich beherrschte er kaum eine Fähigkeit (unbewusst) besser, als nichts (mehr) zu fühlen – mutmaßlich ein zuvor immens wichtiger Selbstschutzmechanismus, auf den ich an dieser Stelle jedoch nicht weiter eingehen werde.

Habe ich übrigens erwähnt, dass eine langwierige, wissenschaftlich fundierte Therapie ohne nennenswerte Veränderung bei K. vor unser beider Erstkontakt durchgeführt wurde? Wen wundert das an dieser Stelle schon..?

Bin ich damit der bessere Therapeut? NEIN, ganz sicher nicht. Das kann, darf und will ich auch gar nicht sein. Der Therapeut ist Spezialist in seinem Bereich, ich bin es in meinem.

Du hast ebenfalls ein „Hammer-Thema“, das du (mutmaßlich) noch nicht einmal richtig in Worte fassen kannst? Brauchst du auch gar nicht, im Systemischen Selbstbewusstseinstraining werde ich es an den Tag bringen – vorausgesetzt, DU möchtest das WIRKLICH!

Angst? Gut – das perfekte Vorzeichen! Dann nutze diese Angst als einen der stärksten, lebenserhaltenden Motivator überhaupt, um dich am besten jetzt gleich ins Systemische Selbstbewusstseinstraining einzubuchen. Den nächsten Termin findest du rechts oben auf dieser Seite zum Systemischen Selbstbewusstseinstraining (nebst allen weiteren Infos), hier den Preis, und buchen kannst du über diesen Link (und dein Einzelzimmer gleich mit, sofern noch verfügbar).

Teuer? Das hängt von deiner Bewertung ab. Unbezahlbar? Ja, im Sinne der sonst verpassten Lebensqualität sicherlich…

Auf der Suche nach dem Glück - Blogparade von Silvia Chytil

Glück, oder was?

Mein Beitrag zur

Blogparade „Glück muss man können“

die von Silvia Chytil angestoßen wurde. Siehe http://silviachytil.at/schwebebalken/glueck-muss-man-koennen-blogparade/

Silvia lädt auf ihrem Blog dazu ein, auf folgende Fragen einzugehen (um besser Bezug nehmen zu können, habe ich sie einfach durchnummeriert):

Mögliche Leitfragen:

Auf der Suche nach dem Glück - Blogparade von Silvia Chytil

Auf der Suche nach dem Glück – zur Blogparade von Silvia Chytil

  1. Was ist für dich  Glück?
  2. Was brauchst du um glücklich zu sein?
  3. Wie kannst du dein Glück selbst beeinflussen?
  4. Warst du früher glücklicher oder unglücklicher?
  5. Ist Glück erlernbar?
  6. Glaubst du, dass es Menschen gibt, die Glück „können“ und andere nicht?
  7. Wann warst du das letzte Mal so richtig glücklich?
  8. Ist Geld für dein Glück ausschlaggebend?
  9. Findest du das Wort „Glück“ und deren Bedeutung überbewertet?
  10. Hast du dir Glück verdient?
  11. Ist Glück von anderen Menschen abhängig?
  12. Ist Glück etwas, das es eigentlich gar nicht gibt?
  13. Würdest du immer wieder etwas tun, von dem du weißt, dass es falsch ist, für dich aber pures Glück bedeutet?
  14. Haben manche Menschen mehr Glück als andere?
  15. Empfindest du dich glücklicher als andere Menschen?

Durch meine Frau Petra Schwehm auf diese Blogparade aufmerksam geworden, habe ich beschlossen, jetzt, wo es bei mir zeitlich gerade nicht passt, darauf einzugehen. Ein Widerspruch? Ich würde sagen nein, kein Widerspruch, sondern in meinem Erleben bin ich damit bereits mitten in der Antwort auf die Frage 2. Um glücklich zu sein, braucht es nämlich aus meiner Sicht im Regelfall die Entscheidung dazu, glücklich zu sein, manchmal sogar die noch umfassendere Entscheidung, nämlich überhaupt glücklich sein zu dürfen.

Glück ist für mich [zu 1.] im Kern eine bestimmte Gefühlsqualität. Ungefähr eine bunte Mischung aus Freude, Dankbarkeit, Bewusstheit über die eigene Freiheit und noch einiges mehr. Auf einer anderen Ebene kann Glück aber durchaus auch ein (Lebens-) Wert sein.

Zu 3. Ich würde sagen, dass ein Mensch, der sein Leben nach seinen ureigenen Vorstellungen (aktiv) lebt, den besten Nährboden bereitet hat, sodass das Glück „hie und da“ sich plötzlich erlebbar zeigen kann – im Idealfall vielleicht durch bzw. im Angesicht geliebte(r) Menschen.

Zu 4. Interessante Frage, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Meine klare Antwort: Noch nie war ich über längere Phasen hinweg so zufrieden in meinem Leben, wie jetzt :-).

Zu 5. Aus meiner Sicht: JA KLAR. Siehe z. B. meine Antworten zu 2. und 3.

Zu 6. Nein, das glaube ich nicht. In diesem Sinn glaube ich nicht an Vorbestimmung. Meine Überzeugung ist, das Glück (wie auch Unglück) im Kern selbst verursacht ist: bewusst, unbewusst, systemisch, energetisch und auf welchen eventuellen weiteren Ebenen auch immer.

Zu 7. im Moment :-).

Zu 8. Jein. Geld als solches glaube ich nicht, aber ein gefüllter Kühlschrank (de facto oder im übertragenen Sinn) braucht es typischerweise schon, um (zumindest mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit) glücklich sein zu können.

Zu 9. Wenn das Wort Glück rein oberflächlich oder gar aus primitiven Marketingüberlegungen heraus benutzt wird, dann ja. Ansonsten würde ich sagen, dass man sich damit gar nicht intensiv genug auseinandersetzen kann, gemaß dem Motto: Nur wer brennt, kann andere entzünden, und wer glücklich ist, kann andere (vielleicht) damit anstecken.

Zu 10. JA!

Zu 11. Abhängig sicher nicht. Wer jedoch in seinem Leben darauf achtet, möglichst häufig von Menschen umgeben zu sein, die wirklich zu ihm passen, der wird nach dem (empirischen) Gesetz der Resonanz sicher auch durch diese anderen häufiger glücklich sein als durch zufällig ausgewählte, andere Menschen.

Zu 12. Sobald man es in ein Wort packt und ein Bild, eine Vorstellung, ein Denkmodell dazu hat, gibt es das. Worte schaffen Wirklichkeit, würde ich sagen.

Zu 13. Ich glaube, so etwas kann es prinzipiell gar nicht geben. Ich würde das dann eher als Befriedigung oder so bezeichen, nicht jedoch als Glück.

Zu 14. Diese Frage interessiert mich nicht, sie erscheint mir als irrelevant. Eine quasi-Antwort, die mir dennoch gerade in den Sinn kommt: Jeder hat das Recht darauf, sein Leben nach seinen Vorstellungen zu leben. Und wenn Glück in diesen Vorstellungen nicht vorkommt, dann ist das eben so.

Zu 15. Siehe 14.

Zum Glück bin ich jetzt fertig ;-). Nein, das ist nicht meine innere Haltung, sondern ich lächle gerade was das Zeug hält. Ich freue mich, dass ich anlässlich dieses Posts gleich noch ein paar andere Dinge miterledigt habe :-).

Jetzt werde ich diesen Post gleich auf die Reise senden, und dann bin ich gespannt, in welcher (Damen-) Gesellschaft er sich dann befinden wird, oder ob sich vielleicht, wider der Ansprache der Blogparade, doch noch der eine oder andere Mann mit einreiht ;-).

Auch wenn ich dich (bisher) nicht kenne, liebe Silvia, danke für diesen Gedankenanstoß.

Viel Glück an all jene, die es vielleicht gebrauchen können, und liebe Grüße

Matthias Schwehm

Selbstbewusstsein stärken, aber wie?