Archiv der Kategorie: Liebesbeziehung leben

Seit ich in einer glücklichen Beziehung lebe habe ich bis zu 25 kg zugenommen… :-(

Ja, es gab sie tatsächlich: Die Zeit, in der ich, männlich, 181 cm, unter 85 kg wog (meist so 82/83 kg).

Doch dann kam sie: meine Traumfrau

Kaum zu glauben: Ab dann schlug die Waage immer weiter nach oben aus. Zunächst erstmals über 85 kg, dann über 90 kg, und als die Waage erstmals dreistellig zeigte, begriff ich es zunächst gar nicht.

Wie vor den Kopf gestoßen starrte ich auf die Anzeige der Waage: 100 kg

Ja, mein wachsendes Übergewicht war längst nicht mehr wegzudiskutieren.

Mein höchstes jemals gemessenes Körpergewicht lag bei 105 kg, wobei ich in meinen absoluten Hochzeiten aus Gründen der Motivation (bzw. eigentlich De-Motivation) in dieser Phase die Waage ganz bewusst nicht bestieg. Geschätztermaßen lag ich in dieser Zeit bei 110 kg.

Eine Urlaubserinnerung bleibt an diese Zeit: Meine Frau hat ein Bild von mir in Badehose gemacht, auf dem ich meinen damals noch ganz kleinen Sohn Julius im Meer stehend gen Himmel hob. Eine einzigartige Kulisse mit einem schweren Schönheitsfehler…

Familienaufstellung zwecks Gewichtsreduktion?

Als Familienaufsteller ist der naheliegende Gedanke, genauer gesagt die naheliegende Frage, die: Könnte das systemische Hintergründe haben?

Meine gefühlte Antwort dazu lautete und lautet: Ja!

Dennoch erlebte ich zu keinem Zeitpunkt bisher das Bedürfnis, mir zwecks Gewichtsreduktion eine Familienaufstellung durchführen zu lassen.

Will ich Mitleid durch diesen Post?

Nein, sicher nicht. Der Grund, warum ich diesen Post schreibe, besteht darin, dass es seit über 3 Monaten nun bergab geht. Ja, die Pfunde purzeln. Und, wie ich glaube, dauerhaft.

Auch wenn es wie ein Werbeslogan klingt: Ganz ohne Pülverchen, ohne irgendwelche Zaubermaschinen, ohne dass ich mir irgend etwas separat hätte kaufen müssen etc.

Und keine Sorge: Ich möchte auch dir nichts verkaufen. Versprochen.

Wie reduziere ich gerade sehr erfolgreich Pfunde?

Bleib dran: Einer meiner nächsten Blogposts verrät dir mein Erfolgsgeheimnis, das vielleicht auch zu deiner Wunderwaffe gegen Bonus-Pfunde werden kann. 🙂

Welche “Liebes-Pfunde-Erfahrungen” hast du bisher gesammelt?

Schreib’s als Kommentar unter diesen Post. Bestimmt sprichst du damit auch anderen aus dem Herzen. 🙂

Gefährlich heiß: Muttersohn trifft Vatertochter

[Fortsetzung von: Warum Vatertöchter die besten Geliebten sind und Muttersöhne sich aus dem Staub machen]

Vorsicht: Den Muttersohn erkennt man leider NICHT auf den ersten Blick! Wer als Frau erstmal in seiner “Falle” zappelt, zappelt oft lange

(Übrigens gilt die umgekehrte Aussage genauso!)

Der Muttersohn kann genauso der gutaussehende Bankdirektor sein (= reales, mir bekanntes Beispiel) wie auch der letzte Looser, der absolut nichts auf die Reihe bekommt.

Wie “entsteht” ein Muttersohn?

Der Muttersohn steht im Mittelpunkt des Lebens der Mutter. Den “gesunden” Jungen unterscheidet dabei vom Muttersohn im wesentlichen Folgendes:

  • die Mutter eines potenziellen Muttersohnes lebt KEINE erfüllende Liebesbeziehung oder ist alleinerziehend
  • es gibt eine gewisse Bedürftigkeit der Mutter (ungelöste Lebensthemen) eines potenziellen Muttersohns
  • eher unbewusst sieht die Mutter eines potenziellen Muttersohns mehr in ihrem Sohn als nur ihren Sohn
  • auf eine gewisse Weise sieht die Mutter eines potenziellen Muttersohns ihren Sohn gar nicht. So spricht sie eher zu ihrem inneren Idealbild eines Sohns oder über ihren Sohn als zu ihm
  • sie erfüllt ihm Wünsche, die er gar nicht hat, sorgt gleichzeitig aber auch dafür, dass es ihm materiell und essensmäßig eher an nichts mangelt (manchmal im Überfluss)

Zitat einer alleinerziehenden (Muttersohn-) Mutter: “Es war mir wichtig, dass mein Sohn früh sprechen lernte, damit ich jemanden zum Reden hatte”

Ich weiß nicht, wie es dir mit dieser Aussage geht. Mir jedoch rollen sich dabei die Zehennägel hoch. Diesen Satz hörte ich von einer Mutter auf einem Kindergarten-Ausflug, während ihr Sohn nörgelnd ein Eis lutschte.

Als ich diesen (leidenden) Jungen sah, und dabei die Worte dieser Mutter hörte, hätte ich sie am liebsten wachgerüttelt und sie gefragt, ob sie sich dabei eigentlich zugehört hat bei dem, was sie da gerade von sich gegeben hat. Und ich hätte sie gefragt, ob sie sich darüber bewusst ist, was sie ihrem Sohn damit antut.

Doch da diese Frau nicht meine Klientin war, ich mein Zwangsretter-Muster schon vor Jahren ablegen konnte, es ein Ausflug und herrliches Wetter war, setzte ich mich einfach an einen anderen Tisch.

Beachte bitte unbedingt Folgendes

Wer diese Zeilen nur oberflächlich liest, könnte den Eindruck bekommen, ich zöge über (oft alleinerziehende) Mütter her. Wenn du etwas tiefer in den Zeilen liest, wirst du jedoch feststellen, dass das nicht der Fall ist.

Statistisch gesehen gibt es sicherlich auch sehr viel mehr alleinerziehende Mütter als alleinerziehende Väter. Da ich jedoch immer mit konkreten Einzelpersonen arbeite, die leiden, interessiert mich diese Art der Statistik nicht, weshalb ich dazu keine konkreten Angaben machen kann bzw. machen möchte.

Ein reales, mir persönlich bekanntes Beispiel

Andreas (Name verändert) wuchs als Einzelkind in einer “ganz normalen Familie” auf. Sein Vater war viel unterwegs, und die Mutter kümmerte sich liebevoll um ihren Sohn.

Mit 15 Jahren machte sie ihrem Sohn immer noch das Bett, mit 20 Jahren bügelte sie ihm immer noch seine Hemden. Eine Freundin wollte und wollte sich einfach nicht einstellen, und immer mehr Freunde munkelten, Andreas könne schwul sein.

Andreas verdiente als Selbstständiger ganz früh ganz viel Geld. Mindestens 30 (von seiner Mutter) sauber gebügelte Hemden hingen ständig in seinem Schrank, plus Anzüge, plus…

Mit 25 Jahren liebäugelte Andreas mit einer Eigenums-Penthouse-Wohnung, die er sich ohne Weiteres hätte leisten können. Doch er selbst(?) war der Überzeugung, dass das ja erst dann Sinn mache, wenn er eine Frau an seiner Seite hätte. Bis dahin könne er ja zu Hause wohnen bleiben und sich das Geld sparen. (Damals hatte Andreas übrigens schon einige von seinem eigenen Geld plus Bankdarlehen erworbene Immobilien, die er allesamt vermietete).

Manchmal war ich selbst mit in seinem Elternhaus, einmal auch zum Essen eingeladen. Dass ich mich dort sehr unwohl fühlte fiel mir damals zwar auf, doch ich hatte keine Ahnung, wo das herrührte. Heute würde ich sagen, dass das eine Art von (sexuell) übergriffiger Energie seiner Mutter war.

Damit sage ich NICHT, diese Mutter wäre sexuell übergriffig gewesen, ich kann jedoch auch das Gegenteil nicht behaupten. Persönlich glaube ich nicht, dass es sexuelle Übergriffe gab, doch das spielt in solchen Konstellationen oft gar nicht die Hauptrolle.

Casanova ein Muttersohn? Beinahe jedoch ein Mönch?

Solchermaßen aufgewachsene Kinder sind oft ganz früh sauber, erzielen gute Noten in der Schule, haben früh gute Tischsitten, sind der ganze Stolz ihrer Mutter.

Und, wie gesagt, wenn es auf der Elternebene keine intakte Liebesbeziehung gibt plus die eine oder andere spezielle Prä-Disposition der Mutter hinzukommt (wie z. B. eine gewisse Form von Bedürftigkeit, Einsamkeit etc.), lässt sich häufig beobachten, dass der daraus erwachsende junge Mann sozusagen von einer schmierigen weiblichen Energie durchflutet ist (in Abgrenzung zu einer liebevollen und dem Kind und seinen Bedürfnissen wirklich zugewandten herzlichen mütterlichen Energie).

In der einen extremen Ausprägung kann das dazu führen, dass ein solcher Mann niemals überhaupt eine sexuelle Beziehung eingeht/eingehen kann (und vielleicht Mönch wird), im anderen Extrem verhält er sich wie der bekannte Casanova. Doch die Bandbreite dazwischen ist ganz extrem groß.

Höfliche Umgangsformen, ein gepflegtes Äußeres, eine womöglich atemberaubende Karriere – der Traum einer jeden Schwiegermutter!

Wo liegt nun, aus der Sicht einer potenziellen Liebespartnerin heraus, der gefährliche Knackpunkt?

Solche Männer folgen oft dem (völlig unbewussten) Lebensskript: “Mama ist die Beste!” Später ist diesem Mann dann nichts (mehr) gut genug, was von seiner eventuellen Ehefrau kommt. (“Diese Frau ist eben nicht so gut wie Mama”).

Aufgrund des Charmes, der gepflegten Umgangsformen etc. schmelzen Frauen oft ganz schnell dahin. Doch bereits in der Anbahnung der Liebesbeziehung zeigen sich häufig bereits Probleme wie:

  • “Morgen kann ich nicht, ich muss meine Mutter zum Arzt bringen”
  • “In diesem Lokal schmeckt es mir nicht”, “Dein Essen schmeckt mir nicht” (Mama kocht viel besser)
  • “Ich brauche mehr Zeit/bin mir mit dir nicht mehr sicher/habe  im Moment kaum Zeit/würde ja gerne, aber…”

Höflich, wie Mama diesen wunderbaren Mann erzogen hat, sagt er tendenziell nicht nein. Hinzu kommt, dass er im Kern oft selbst überhaupt gar nicht weiß, wen oder was er wirklich will oder nicht will.

So ist er also selbst in sich konfus, sucht jedoch womöglich eine Liebespartnerin, ist sich darin dann plötzlich doch nicht mehr so ganz sicher, geht ein paar Schritte zurück, weiß dann wie vom Himmel gefallen endlich, dass sie seine Frau für`s Leben ist…

Die Gemeinsamkeiten der Muttersöhne und der Vatertöchter

Bei beiden ist der jeweilige Partnerplatz energetisch durch das gegengeschlechtliche Elternteil besetzt. Beiden ist somit eine wirklich tiefgreifende Liebesbeziehung nicht möglich, zumindest solange nicht, bis die zugrundeliegenden systemischen Verstrickungen aufgelöst sind.

Das bedeutet jedoch nun gerade nicht, dass sie miteinander nicht könnten. Eher ist das genaue Gegenteil der Fall. Sie lernen sich kennen, haben den Eindruck füreinander geschaffen zu sein (oft jenseits der Worte), verlieben sich, und scheinen den Himmel auf Erden gefunden zu haben.

Schnell jedoch erwachen beide aus dieser Wolke 7, und häufig nimmt dann eine Gummiband-Beziehung ihren Lauf: Er zieht sich zurück, weil es ihm zu eng wird. Das triggert eine Angst in ihr an, sodass sie ihn zurück haben will. Dieses heiße begehrt werden lässt ihn womöglich zur Höchstform auflaufen, was ihr dann jedoch plötzlich zu eng wird, und woraufhin sie sich zurück zieht, was wiederum dazu führt dass er…

Fernbeziehungen und unerreichbare Frauen oder Männer: HURRA!

Vatertöchter und Muttersöhne praktizieren oft (schmerzhafte) Fernbeziehungen. (“Doch wenn das Studium endlich vorbei ist, wenn die paar Jahre Auslandsaufenthalt endlich rum sind, dann…”)

Da hat die Vatertochter nun endlich, endlich, endlich den wahren Mann für die Liebe und für’s Leben gefunden, doch der ist leider verheiratet. Die Liebe ist heiß, und zum Glück läuft in der Ehe des Mannes sowieso nichts mehr, doch derzeit kann er sich noch nicht trennen, weil…

Und da sich die (rare) Liebe so heiß anfühlt und durch die seltenen Begegnungen immer wieder erneut aufflammt, nimmt man gerne (schmerzverzerrt) in Kauf, dass natürlich auch die Grippe des Familien-Goldhamsters vor der Scheidungs-Einreichung zuerst noch auskuriert werden möchte…

Spiegele nun einfach diesen Abschnitt, und du kannst dir dasselbe als Mann vorstellen, der endlich, endlich, endlich seine (leider noch verheiratetete oder sonstwie nicht wirklich freie) Traumfrau gefunden hat.

Casanova, Prostituierte, Nonne, Mönch, Vatertochter, Muttersohn – alle gleich?

Nein! Und möglicherweise doch.

Bis heute habe ich (zumindest wissentlich) weder mit einer Nonne, noch mit einem Mönch gearbeitet. Jedoch habe ich mit vielen Frauen und Männern gearbeitet, die (unter anderem) aus den vorgenannten Gründen nahe dran waren,  in diese Richtung zu tendieren, oder es zwischenzeitlich sogar eine Weile taten, es dann aber doch nicht wirklich als für sie auf Dauer passend erlebt hatten.

Dass Casanova ein Muttersohn gewesen sein könnte, leuchtet vermutlich bereits ein. Was jedoch hat eine Prostituierte mit dieser Thematik zu tun?

Ich komme zunächst noch einmal auf Casanova zurück. Wenn “Mutter die Beste” ist, und Casanova’s Partnerplatz (energetisch) durch seine Mutter besetzt ist, warum lässt er sich dann überhaupt auf Frauen ein? Ganz einfach: Das ist ihm natürlich nicht bewusst. Und selbstverständlich wirken seine männlichen Hormone beim Anblick einer sexuell attraktiven Frau.

Doch da er sich in der Tiefe der Seele an keine Frau binden kann (schließlich ist er in der Tiefe der Seele ja an seine Mutter gebunden), bleibt er seiner Mutter dadurch treu, indem er sich an keine Frau bindet. (Wer viele hat, hat keine).

Bevor es ihm mit einer Frau zu eng wird, hat er sich längst aus dem Staub gemacht, und genießt das neue Verliebtsein mit dieser neuen, wunderbaren Frau wie den frischen Morgentau…

“Frauen zu haben” ist somit für ihn (unbewusst, teils sogar bewusst) ein Sport, und Mama kann mächtig stolz auf ihren prächtigen Jungen sein, der die tollsten Frauen haben könnte. “Mein Bub muss sich eben noch die Hörner abstoßen..!”

Manche Vatertöchter, die mit jeder weiteren Beziehung, die schmerzhaft endet, womöglich die Hoffnung auf eine erfüllte Liebesbeziehung aufgeben, tendieren dazu, dass sie das, was sie gut können (siehe “…im Bett gibt sie alles…“), beruflich ummünzen. Oft nur vorübergehend, weil… (so zumindest der innere Erklärungs- oder Rechtfertigungsansatz).

Hinzu kommt: Casanova’s haben in unserer Kultur eher die Bewunderung auf der Seite, sich ähnlich verhaltende Frauen werden stigmatisiert. (Ob das etwas damit zu tun haben könnte, dass in der Bibel die Frau sehr häufig entweder als Heilige oder als Prostituierte dargestellt wird? Wieviele Frauen haben eigentlich an der Bibel mitgeschrieben?)

Bei einigen Prostituierten, mit denen ich gearbeitet habe, zeigte sich das Muster, dass sie unbewusst tatsächlich (als Vatertochter) auf der Suche nach ihrem Vater waren, oft sogar dann, wenn sie ihren Vater aus den unterschiedlichsten Gründen heraus niemals persönlich kennengelernt hatten…

Die (unbewusste) Suche [nach dem (unbekannten) Vater] ist natürlich bei weitem nicht auf das Muster der Vatertochter begrenzt. Viele eher ist es so, dass im Falle unbekannter Eltern ein noch sehr viel tiefgreifenderes “Psycho-Muster” entsteht als bei “bloßen” Vatertöchtern.

Dasselbe gilt umgekehrt auch für Männer, die mindestens eins ihrer Elternteile nicht/kaum kennenlernen konnten. Das ist jedoch ein ganz eigenständiges Kapitel für sich, auf das ich garantiert auch zu einem späteren Zeitpunkt eingehen werde.

Vaterlose Vatertöchter?

Ja, wie bereits angedeutet, lässt sich das oft beobachten. Doch wie lässt es sich erklären?

Dazu mehr in einem späteren Blogpost. Wenn du hierüber gerne informiert werden möchtest, hinterlasse deinen Kommentar mitsamt dem entsprechenden Haken unter diesem Blogpost. Besser noch: Hinterlasse deine Email-Adresse in dem Formularfeld unter diesem Blogpost. Oder beides.

Unabhängig davon freue ich mich über deine (konstruktive) Kritik (unter diesem Blogpost).

Positives wie Negatives – gerne her damit (sofern es konstruktiv ist). 🙂

Falls du die Befürchtung hast, in einem solchen oder änlichen Muster gefangen zu sein, und du das für die Möglicheit einer wirklich erfüllenden Liebesbeziehung gerne gelöst haben möchtest, bist du hier an der richtigen Stelle!

Bei Fragen: Rufe mich gerne an für ein kostenloses, informatives Orientierungsgespräch, das dir garantiert weiterhilft. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich praktiziere es seit über 20 Jahren im Hauptberuf.

Warum Vatertöchter die besten Geliebten sind und Muttersöhne sich aus dem Staub machen

Hattest du schon jemals Beziehungsprobleme?

Was für eine Frage, oder? Doch gleichzeitig ist es irgendwie eigenartig. Nicht, dass jemand Beziehungsprobleme hat, sondern dass sich gewisse Muster an Beziehungsproblemen immer und immer wieder wiederholen, obwohl man sich immer und immer wieder vorgenommen hat: Beim nächsten Mal wird alles anders!

Du bist eine attraktive Frau? Bist du eine Vatertochter?

Als Mädchen fühlt es sich toll an, eine Vatertochter zu sein, denn man wird von seinem Vater vergöttert. Dass man dabei von seiner Mutter schief angeschaut wird, nimmt man gönnerhaft hin.

In der Schulzeit “weiß” man dann als hübsches und intelligentes Mädchen, welche Beziehungs-Fehler seiner Mutter man später niemals machen wird.

Da man hübsch ist, stehen die Jungs Schlange, und selbstverständlich ist man wählerisch…

Irgendwann ist man dann z. B. 30 Jahre alt, die biologische Uhr fängt allmählich an, lauter zu Ticken, und man stellt ernüchtert fest: Der Richtige war immer noch nicht dabei.

Durch die systemische Brille betrachtet ist das klar, denn der Partnerplatz der Vatertochter ist, energetisch gesehen, vom Vater besetzt.

Der hohe Preis, den eine Vatertochter bezahlt

Sarkastisch bis zynisch gesagt ist aus Männersicht die beste Geliebte immer eine Vatertochter. Sie will hören, wie toll sie aussieht, sie will ein bisschen vergöttert werden, und im Bett gibt sie ALLES. Denn schließlich will sie ja (vollkommen unbewusst) ihrer Mutter zeigen, dass sie es (= die Liebesbeziehung) besser kann.

Da der Partnerplatz der Vatertochter, wie bereits gesagt, energetisch besetzt ist, läuft man als Mann nie Gefahr, dass diese Beziehung zu eng werden könnte. Völlig unbewusst sucht die Vatertochter in jeder Liebesbeziehung im Grunde ihren Vater, denn zu diesem geht ihre ganze Sehnsucht – sie SUCHT ihn.

So nutzt die Vatertochter einerseits (unbewusst) Männer aus auf ihrer eigentlichen Suche nach ihrem Vater. Andererseits wird sie als hübsche Frau von Männern ausgenutzt die spüren, dass sie mit dieser Frau nicht wirklich Gefahr laufen, diese nicht mehr los zu werden. Da solche Männer oft sowieso verheiratet oder auf andere Weise “unbindbar” sind, ist diese “Bindungsgefahr” (aus Männersicht) ganz extrem gering.

Das mit der Sehnsucht nach dem Vater scheint nun ein Widerspruch zum Vergöttertwordensein vom Vater zu sein, ist es aber nicht. Der Vater hat eher das Äußere “seiner Prinzessin” vergöttert, hat das lebendige, liebesbedürftige, die Vaterliebe vom starken Papa brauchende Mädchen dahinter jedoch kaum bis gar nicht wahrgehommen. So ist diese “Prinzessin” in der Tiefe der Seele einsam, verletzt, unsicher, und sie hat inzwischen “gelernt”: den Richtigen scheint es nicht zu geben.

Und vor allem: In der Tiefe der Seele ist diese attraktive Frau bedürftig, suchend, alleine. Dem kleinen Mädchen in ihr fehlt sozusagen der Papa von damals…

Mittäterin Mutter

Doch überall da, wo auf der einen Elternseite ein Täter ist, ist auf der anderen Elternseite fast immer ein (verdeckter) Mittäter. Somit stellt sich die Frage: Welchen Anteil an diesem Geschehen hat die Mutter?

Ein wichtiger Aspekt fehlt übrigens noch: Solcherart Vatertöchter können nur dort entstehen, wo die Liebesbeziehung der Eltern im Kern entweder noch nie tief oder inzwischen bereits zerbrochen war. Aus dieser Sicht heraus ist die Mutter ebenfalls “halbschuldig”.

Der Klarheit halber: Es geht mir hier nicht darum, Schuldige an den Pranger zu stellen und dazu einzuladen, mit dem Zeigefinger auf diese zu zeigen, sondern letztendlich mögliche Ursachen und vor allem Lösungswege für Beziehungsprobleme darzustellen.

Der andere Anteil der Mutter besteht darin, dass sie letztendlich das Vergöttertwerden der Tochter durch den eigenen Ehemann viele Jahre lang mitgetragen hat.

Vorsicht: Falls du eine betroffene Vatertochter bist, hast du jetzt vermutlich die Tendenz, mir an den Hals zu springen und mir all die vielen tausend Dinge sagen zu wollen, die deine Mutter für dich gemacht, zu dir gesagt hat etc. Doch Tatsache ist jedoch vermutlich, dass deine Mutter die (mutmußlich im Kern nicht (mehr) auf Liebe basierende) Beziehung zu deinem Vater weiterhin aufrecht erhalten hat und damit teilweise letztendlich den Rahmen mit aufgespannt hat, in dem dir als Vatertochter das von deinem Vater (und letztlich auch deiner Mutter) “angetan” werden konnte.

Doch auch hier Vorsicht, denn das war deinem Vater wiederum nicht bewusst, entbindet ihn auf der anderen Seite natürlich dennoch nicht von seiner väterlichen Verantwortung. Sinngemäßes gilt für deine Mutter.

Da all das jedoch vermutlich bereits etliche Jahre hinter dir liegt, und du nun “den Salat” hast, stellt sich natürlich die Frage, wie du aus dieser sogenannten systemischen Verstrickung herauskommst. Dazu komme ich gleich.

Rückblickend erleben viele Vatertöchter das Folgende

  • sie hatten tolle Männer, doch die Beziehung hat irgendwie nie gehalten
  • sie werden noch heute umschwärmt, geben jedoch allmählich die Hoffnung auf, dass ihnen der Richtige noch begegnen könnte
  • sie wünschen sich Nähe, haben aber gleichzeitig Angst vor Nähe (=Gummiband-Beziehung: abwechselnd wird es dem einen oder anderen Beziehungspartner zu eng) bzw. Nähe-Distanz-Probleme
  • manche flüchten sich im Extremfall sogar (real oder in Gedanken) in die Prostitution oder werden Nonne (bitte erst wirken lassen und in der Tiefe der Seele verstehen, bevor du womöglich vorlaut aufschreist)
  • häufig hatte man DEN Mann, so glaubte man zumindest, zwar kennen und (schmerzhaft) lieben gelernt, doch “leider” war er verheiratet (und konnte sich “noch” nicht trennen, weil…), arbeitete auf der anderen Seite des Planeten, musste sich um seine kranke Mutter und den altersschwachen Wellensittich kümmern, oder war aus sonstigen Gründen (weil er z. B. ein Muttersohn war) nicht frei.

Was kannst du als möglicherweise betroffene Vatertochter tun?

Fordere dir bitte über das nachstehende Formular kostenlos weitere Infos an.

Und wie verhält es sich mit Muttersöhnen?

Warum fühlen sich insbesondere Vatertöchter zu (unfreien) Muttersöhnen hingezogen? Das sprengt nun doch den Rahmen dieses Artikels, wie ich gerade beim Schreiben feststelle.

Möchtest du eine Fortsetzung über Muttersöhne?

Wenn es dich interessiert, was genau es mit Muttersöhnen auf sich hat, lasse mir bitte einen Kommentar unter diesem Blogpost da. Wenn ich sehe, dass die Nachfrage dazu besteht, werde ich garantiert auch diesen Artikel zeitnah schreiben. Versprochen!

Als Vatertochter oder eventueller Muttersohn: Fordere dir am besten jetzt gleich weitere Infos über das nachstehende Formular an – gratis.