Archiv der Kategorie: Tipps & Techniken

Rückführung in frühere Leben – alles Quatsch?

Mehrere Tag lang war in mir ein zunehmend extremes Angst-Gefühl, und zwar immer dann, wenn ich an ein konkret anstehendes belastendes Gespräch dachte. Jetzt habe ich in meinem Leben allerdings schon ganz andere Gespräche bzw. Situationen erlebt und gemeistert. Wie konnte es von daher sein, dass sich jetzt eine solch extreme Angst in mir ihren Weg bahnte?

Als ich diesem Gefühl nachging wurde mir klar, es musste aus einem früheren Leben kommen. (Diese Wahrnehmung kann man trainieren). Ich ging in Trance und spürte und sah, wie ich zu einem Schafott oder zu einem Galgen geleitet wurde, auf einem mittelalterlichen Platz in der Mitte einer Ortschaft. Kurz zuvor war ich noch bei meiner Familie in einem kleinen Kämmerlein. Der Gedanke, meine geliebte Familie nie mehr wiedersehen zu können war für mich unerträglich – sehr viel größer als die Angst vor dem nahenden Tod.

Diese Szenerie erlebte ich in den Tagen zuvor (in meinem realen Leben) mehrfach, und zwar wie in einer Art von Dauerschleife. (Ich bin sehr geübt darin, in Trance zu gehen, auch einfach so zwischendurch). Jedesmal wurde mir beinahe übel dabei.

Gestern Abend nun schaute ich, gemeinsam mit meiner Frau Petra Schwehm,  einen Film, der im 17 Jahrhundert spielte. Offensichtlich davon angetriggert war ich wieder in diesem mittelalterlichen Schauer-Szenario, und meine Frau stellte mir dazu eine Frage, die mich, mit meinem Einverständnis, noch tiefer in dieses Szenario hineinführte. Danach verließ ich meine damalige Familie offenbar freiwillig auf dem Weg zu meiner (von der damaligen Obrigkeit) angeordneten Hinrichtung, weil sonst meine Familie (ich sah meine Frau und mehrere Kinder) ebenfalls getötet worden wäre.

Auf die Frage meiner Frau Petra, ob ich mich damals denn schuldig gemacht hätte, kam mir in den Sinn, dass ich einer Gruppe von Menschen angehörte, die sich im Stillen gegen die (ungerechte) Obrigkeit aufgelehnt hatten. Einer dieser Gruppenmitglieder (mein bester Freund) hätte damals im Suff in einem Wirtshaus Dinge ausgeplaudert, die ihn selbst sofort das Leben kosteten und mich (und andere?) in der Folge.

Wiederum in Gedanken auf dem Weg zum Schafott (oder zum Galgen? Da ich es nicht klar differenzieren kann, und mir in der Rückführung immer wieder der Begriff ‘Schafott’ in den Sinn kam, belasse ich es dabei) war ich plötzlich wie erlöst. Ich fühlte mich frei, leicht und es war einfach herrlich. Ich vermutete, dass das das Gefühl nach meinem Tod sein müsste.

Meine Frau Petra fragte mich nun noch genauer, was ich sähe. Ich konnte die hölzerne, leiterähnliche Treppe zum Schafott beschreiben, Teile der Unterkonstruktion, die ungefähren Ausmaße dieses (Markt-?) Platzes, dass es mehrere hundert Zuschauer gab und ein paar Details mehr. Doch was ich nicht sah (und auch nicht spürte), das war mein Weg die Leitertreppe hinauf zum Schofott. Eigentümlich.

Plötzlich kam es zu einer Bewegung. Und zwar sowohl in der Menschenmenge, als auch in meiner Psyche. Die Menschenmenge gerieht in Aufruhr, stürzte die geplante(n) Hinrichtung(en) mitsamt Obrigkeit, und plötzlich wurde mir (meiner Seele) (wieder) klar, dass ich damals offenbar gar nicht hingerichtet wurde.

Ich war so erleichtert, dass ich es nicht in passende Worte fassen kann. Als mir plötzlich durch den Kopf schoss, dass ich dann ja sogar meine Familie wieder sehen kann, womit ich niemals gerechnet hätte, trieb es mir die Tränen der Liebe, der Sehnsucht, der Erleichterung in die Augen und auch meine Seele schien aufzuatmen.

Im Szenario sah und spürte ich nun, wie ich von der begeisterten Menschenmenge gefeiert und nach oben auf das Podest getragen wurde, um weiter bejubelt zu werden. Es war einfach nur grandios, und ich war zutiefst bewegt.

Dieses Erlebnis bewegte mich (gestern Abend) noch so tief, dass ich beschloss, sofort zu Bett zu gehen, einige Stunden “vor meiner Zeit”. Dennoch schlief ich sofort ein, träumte auch sehr intensiv von Unterschiedlichstem und als ich aufwachte, war dieses extrem belastende Gefühl weg. Zwar hatte ich damit gerechnet, war (und bin) dann aber trotzdem überrascht und erfreut, dass dieses Gefühl nun weg ist.

Dies war nicht meine erste Rückführung, jedoch eine der bewegendsten. Das Besondere war, dass die hierzu erforderliche Kompetenz “bei uns im Haus” ist: zum einen durch meine wunderbare Frau Petra Schwehm, zum anderen durch meine langjährigen und sehr vielschichtigen Erfahrungen im Bereich der Rückführungen, der Trance- bzw. Hypnosearbeit, der Familienaufstellungen und Einigem mehr.

Alles quatsch? Die Beurteilung liegt natürlich bei dir. Jedenfalls ist dieses über Gebühr belastende und von mir als vollkommen unangemessen schwer erlebte Angst-Gefühl weg und das Hinrichtungsszenario durch ein “Inkarnations-Highlight” ersetzt – und zwar völlig ohne Suggestionen.

Mir (und sinngemäß vielen Klienten, mit denen meine Frau bzw. ich gearbeitetet haben) geht es besser, und das ist für mich (und für die Klienten) das, was zählt. Natürlich kann ich nicht “wissen”, dass alles so war, wie ich es in meinem Inneren erlebt habe. Aber ich kann spüren, welchen Unterschied es auf mich und mein Leben macht. Und Letztendlich ist das das, was für mich zählt.

Meine Haltung dazu ist die, die ich auch vom NLP her kenne: “Nutze, was wirkt!”

Was meinst du dazu? Schreib’s mir gerne als Kommentar. Ich bin gespannt. 🙂

Online LebensFreude Retreat/Online-Lebensfreude-Kongress 2016 von Irmgard Bronder, mit Matthias Schwehm u.w.

Lebensfreude und Lust anstatt November-Frust? Wähle jetzt! 😉

Was haben die folgenden Experten gemeinsam? Matthias Schwehm, Kurt Tepperwein, André Loibl, Heidi Marie Wellmann, Britta C. Lambert, Christoph Henninger, Uwe Albrecht, Irmgard Bronder, Hannah Dette, Corinna Hanika, Cornelia Leisch, Jeffrey Kolkman, Stephan Petrowitsch, Kerstin Simoné, Sonja Ariel von Staden, Maria Christina Gabriel, Mari Nil, Dr. Leonard Coldwell, Gila Antara, Greta Silver, Jeffrey Kastenmüller, Nicole Paskow, Bahar Yilmiaz, Sophia Kröhner, Claudia & David, Wera Nägler, Laila Santini, Jana Haas, Astrid Kuby, No Eyes, Gerhard Vester, Maria Kageaki, Bodo Deletz, Jana Iger, Yod Udo Kolitscher, Roland Rettke, Barbara Miller, Gunnar Kessler, Nadine Hagen, Heidi Marie Wellmann, Wolfgang Schmidt, Angelika Hutmacher, Stefanie Bruns, Silke Leopold, Heike Bauer, Irene Fellner?

Sie ALLE kannst du ab dem 1. November 2016 bis zum Ende des Online-Lebensfreude-Kongress 2016 (15. November) KOSTENLOS via Video erleben (teilweise sogar live), wenn du dich hier registrierst: www.1a.is/lebensfreude-kongress-2016

Auch ich bin dabei, und zwar am 6. November 2016:

Online LebensFreude Kongress 2016 OnlineLebensFreudeRetreat von Irmgard Bronder mit Matthias Schwehm u.w.
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Aber nur dann für dich kostenlos, wenn du dich zuvor registriert hast. Aus meinem Video-Interview gibt es übrigens einen kurzen Ausschnitt, den du dir (auch ohne vorherige Registrierung) jetzt direkt kostenlos anschauen kannst (ungefähr im Beginn des letzten Drittels dieser Seite): www.1a.is/lebensfreude-kongress-2016

Das Online LebensFreude Retreat 2016 – weitere Infos

Rechne mit insgesamt mehr als 25 Stunden!!! wertvollen Video-Inspirationen. Genau genommen dürften es sogar mehr sein, denn viele der 50 Experten, die Tipps gegen Novemberfrust und, allgemein, Tipps gegen Lebenstiefs geben, sprechen deutlich länger als “nur” 30 Minuten.

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Registriere dich nach Möglichkeit bereits vor dem 6. November, denn dann kannst du mein Interview an diesem Tag von 5-24 Uhr kostenlos abrufen.

Der Ablauf beim OnlineLebensFreudeRetreat 2016

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Einen wunderbaren Zuwachs an wertvoller Lebensfreude wünscht dir

Matthias Schwehm

(Selbstbewusstseinstrainer seit 1997)

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Unternehmer-Selbstbewusstsein stärken

Umsatzexplosion durch gestärktes Unternehmer-Selbstbewusstsein?

Vor einiger Zeit besuchte ein recht großer Taxi-Unternehmer mein Unternehmer-Selbstbewusstseins-Training, in dem es insbesondere auch um Erfolg versprechende Strategien geht. Seither hat sich sein Umsatz mehr als verdoppelt, der Gewinn verdreifacht. Zufall?

Die Ausgangssituation

Das Taxi-Unternehmen wurde ursprünglich als Fuhrunternehmen des Großvaters gegründet, vom Vater dann als Taxi-Unternehmen weiter betrieben und auf 6 Taxen ausgebaut. Der Junior, mein Klient, den ich im Folgenden einfach Torsten nennen werde, war es von klein auf gewohnt, dass das elterliche Wohnzimmer als Taxi-Zentrale fungierte – rund ums Jahr.

An Weihnachten stand zwar auch ein Weihnachtsbaum in diesem “Taxi-Zentrale-Wohnzimmer”, ansonsten war da aber “Business as usual”, wie immer und rund um die Uhr. Einziger Unterschied: die Taxifahrer brachten der Ehefrau des Seniors, die sich häufig um die Telefonzentrale kümmerte, Pralinen mit. Privatsphäre gab es kaum, Urlaube fast gar keine, und wenn, dann maximal 7 Tage am Stück.

Zwischenzeitlich hatte Torsten das Unternehmen komlett übernommen, auf mehr als 10 Taxen ausgebaut und der Senior war bereits verstorben. “Nebenbei” wurde noch ein Abschlepp-Unternehmen betrieben, das natürlich auch Tag und Nacht in Rufbereitschaft war. Lief etwas schief, musste Torsten einspringen, lief alles normal, war Torsten auch fast immer vor Ort.

[…]

Torsten wurde immer klarer, dass es so nicht weitergehen kann. Er beschloss, das Taxi-Unternehmen zu verkaufen. Seinen Mitarbeitern sehr verbunden, nahm er das jedoch nicht auf die leichte Schulter. Im Gespräch mit einigen Mitarbeitern kristallisierte sich heraus, dass sich der langjährige Mitarbeiter Peter gut vorstellen konnte, sich zu einer Art Manager zu entwickeln, um Torsten so lange zu entlasten, bis ein Käufer für das Gesamtunternehmen gefunden wäre. So könnte dieses Unternehmen vom noch zu findenden Käufer eventuell sogar auf Management-Basis betrieben werden.

Tatsächlich funktionierte dieses Modell so gut, dass Torsten mit seiner Familie erstmals einen vierwöchigen Urlaub fernab der Heimat und völlig entspannt verbringen konnte. Nach seiner Rückkehr zeigte sich, dass der Betrieb nach wie vor in bestem Zustand war. Torsten freute sich immer mehr darauf, bald mit etwas vollkommen Neuem starten zu können. Mit was genau war jedoch noch unklar.

Das Schicksal schlägt zu

Als mir Torsten erneut begegnete, grinste er über beide Ohren. Allem Anschein nach gab es Großes zu berichten. Tatsächlich lag ich mit meiner Einschätzung richtig, dass er sein Unternehmen (noch) NICHT verkauft hatte. Stattdessen hatte er es binnen weniger Wochen mehr als VERDOPPELT. Was war geschehen?

Die Steuerfahndung suchte Torstens größten regionalen Mitbewerber auf, was zu dessen Bankrott führte. Infolgedessen bot er Torsten sein Taxiunternehmen zum Kauf an. Im selben Zeitraum suchte noch ein weiterer kleinerer Taxi-Unternehmer in der Region einen Käufer, und Torsten kaufte dieses Unternehmen gleich mit. Eine Weile später konnte er auch noch ein Haus erwerben, das zusätzlich perfekte Werkstatt-Räume nebst Arbeitsgruben zur KfZ-Reparatur bot, welches er sodann zur neuen Taxi-Zentrale umbaute.

Zufall?

Im Kern: Nein. Natürlich spielte Torsten der Zufall in die Hände. Jedoch erst, NACHDEM er seine Werte als Unternehmer geklärt hatte, klare Ziele mitsamt mitreißender Lebensvision über mehrere Monate hinweg entwickelte und noch etliches mehr tat. Zu all dem wurde er in dem von mir entwickelten Unternehmer-Selbstbewusstseinstraining angeleitet.

Mittlerweile hat Torsten übrigens noch genau EINE Taxilizenz! Ist er pleite? Nein, ganz im Gegenteil. Intensivste Überlegungen führten zu der klaren Erkenntnis, dass er auf Dauer mit den fest diktierten Taxi-Tarifen nicht (mehr) hätte gewinnbringend unternehmerisch tätig sein können. So suchte er nach Alternativen, die er auch fand, auf die ich im Detail jedoch nicht weiter eingehen werde.

Torstens Fahrzeuge stehen nun zwischen 1 Uhr und 6 Uhr auf dem Hof, sodass er endlich eine garantierte Mindest-Nachtruhe hatte – erstmals in seinem Leben überhaupt. Ansonsten erlösen seine Fahrzeuge pro Kilometer fast 20 % mehr!!! als zuvor, ohne dass sie noch der Beförderungspflicht unterlägen. Außerdem kann Torstens Betrieb nun viel mehr Fernfahrten durchführen, die zudem häufig sogar vorab terminlich fest vereinbart werden.

Eine erfundene Geschichte? Nein, eine völlig reale. Außerdem kein Einzelfall. All das, was jedoch so spielerisch-zufällig wirkt, ist auf der Basis strategisch ausgeklügelter Vorgehensweisen entstanden.

Übrigens suchte mich, vollkommen unabhängig von Torsten und auch aus einer ganz anderen Region kommend, kurze Zeit darauf eine Taxi-Unternehmerin auf, die eine ähnliche und doch ganz andere Verwandlung ihres Unternehmens dank unserer Kooperation erlebte bzw. vollzog. (Im Scherz witzele ich seither, dass ich Taxi-Unternehmer nur noch auf der Basis einer Beteiligung am zukünftigen Gewinn-Zuwachs coache). 😉

Bist auch du ein Unternehmer, der unter einer viel zu  hohen Arbeitsbelastung und/oder Umsatzdruck leidet? Melde dich gerne bei mir. Ich bin schon gespannt, wie sich DEINE Unternehmung durch unsere Kooperation weiterentwickeln und wieder neu ergrünen wird. Übrigens: Meistens sind die anfallenden Kosten schneller wieder verdient, als man gucken kann. 😉

Wie führt man ein Erfolgstagebuch?

Nachdem du bereits den Artikel Viele gute Gründe, um ein Erfolgstagebuch zu führen gelesen hast, drängt sich ultimativ die folgende Frage auf:

Erfolgstagebuch führen, aber wie?

Das Wichtigste ist ganz klar, DASS du ein Erfolgstagebuch führst. Solltest du damit nicht sofort beginnen wollen, hat sich der Inhalt des oben genannten Artikels wohl schein ein wenig auf der Ebene deiner Synapsen (= in deinem Gehirn) verabschiedet und vielleicht magst du zunächst deine Motivation durch erneutes Lesen auffrischen?

Wie du auch an der angegebenen Stelle lesen konntest, würde ich dir ganz klar dazu raten, deine Erfolge auf Papier festzuhalten. Nur so kannst du wirklich sehen und erleben, wie deine Erfolge “dicker und dicker” werden. Natürlich kannst du zwischendrin deine Notizen auch mit deinem Smartphone oder auf andere Art festhalten. Bringe sie dann aber zu Papier, um dir deine Erfolge sichtbar vor Augen zu halten.

Auch wenn dich diese Infos jetzt womöglich überraschend erreicht haben und du vielleicht die passende Schreibunterlage nicht zur Hand hast, starte SOFORT damit.

Schreibe beispielsweise auf den nächsten für dich erreichbaren Fetzen Papier das heutige Datum und halte die für dich motivierendsten Aspekte des Führens eines Erfolgstagebuchs fest. Das ist doch einen ersten Eintrag wert, oder?

Welche Erfolge solltest du aufschreiben?

  • Alle Erlebnisse, die DU als Erfolg erlebst!
  • Alles, was du (alleine oder mit anderen zusammen) bewirkt hast und dir mindestens ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubert.
  • Nur das (und sonst nichts), was sich für dich gut anfühlt. Und zwar voraussichtlich auch dann, wenn du es in einiger Zeit noch einmal durchliest.
  • Solltest du dennoch nach einiger Zeit feststellen, dass ein Eintrag KEINE guten Erinnerungen und/oder gute Gefühle (mehr) in dir auslöst, streiche ihn einfach wieder. (Du erinnerst dich sicherlich an die Passagen, in denen es um die Umprogrammierung deines Gehirns ging, oder?)
  • Alles, was dein Erfolgsbewusstsein stärkt, sofern es NICHT mit negativen Gefühlen einher geht.

Viel Spaß und viel Erfolg mit deinem wachsenden Erfolg wünscht dir

Matthias Schwehm

PS: Schreibe mir gerne als Kommentar von deinen Erfolgen – ich freue mich sehr :-)!

Selbstbewusstsein stärken – ganz einfach?

Der ultimative Trick, um dein Selbstbewusstsein zu stärken

…ist mir bis heute leider nicht begegnet – nach 19 Jahren Vollzeitpraxis als mutmaßlich erster Selbstbewusstseinstrainer im deutschen Sprachraum.

Viele Bücher, Ebooks, Videos etc. werben damit, beispielsweise die “3 ultimativen Mega-Tricks fürs Selbstbewusstsein” vermitteln zu können. Lässt man das Ganze auf sich wirken, stellt man enttäuscht fest: wieder nur alter Wein in neuen Schläuchen, für den man womöglich viel Geld gezahlt hat.

Ein “Power-Trick, um dein Traumhaus in 3 Stunden komplett bezugsfertig aufzubauen” würde jeden sofort mehr als misstrauisch machen, warum aber verkaufen sich billige “Selbstbewusstseins-Stärkungs-Tricks” so gut?

Nichts scheint einfacher zu sein, als sein Selbstbewusstsein zu stärken. Ob das damit zusammenhängt, dass man sein Gehirn täglich spazieren trägt? Dann müsste jedoch jeder auch ein Programmiermeister seines Smartphones sein. Ich spreche hier nicht davon, ein paar Apps hin und her zu schieben, sondern von Grund auf zu programmieren oder umzuprogrammieren.

Ein Smartphone als “ganz normaler” Computer folgt hierbei einfachen, überwiegend linearen Regeln. Im Kern ist entweder ein Schalter ein oder aus, und damit ein Bit gesetzt oder eben nicht. Beim Gehirn sieht das ganz anders aus, und es funktioniert eher radial und fast gar nicht linear. Alles klar? 😉

Wenn du dir ernsthaft die Frage stellst, wie gut du wirklich darin bist, dein Selbstbewusstsein zu stärken, was kommt dir dabei in den Sinn?

Da das Selbstbewusstsein so etwas wie den Dreh- und Angelpunkt im Leben eines jeden Menschen darstellt, wäre es schade, nun einfach klein beizugeben. Natürlich kann jeder viel für sein Selbstbewusstsein tun, so wie theoretisch auch jeder sein Auto reparieren oder sich einen Zahn ziehen kann.

Mal ehrlich, wie groß ist deine Motivation und deine Bereitschaft dazu, eine Sau zu schlachten, weil dir gerade der Sinn nach einem guten frischen Kotelett steht?

Wenn du bewährte, professionell angeleitete Schritte zu DEINEM gestärkten Selbstbewusstsein gehen magst, ist vielleicht das Online-Selbstbewusstseinstraining für dich der passende Weg. Übrigens kannst du deinen Preis dadurch reduzieren, indem du Mit-Trainierende findest.

Nimmt außer dir noch ein von dir gewonnener Mit-Trainierender Teil, zahlt jeder von euch die Hälfte, seid ihr insgesamt zu viert, zahlt jeder ein Viertel etc. Hierbei läuft die Anmeldung über dich: Ich stelle dir die Gesamtrechnung, du lässt mich wissen, wieviele Freunde, Kollegen etc. mit dir starten wollen. Daraufhin erhältst du entsprechend viele Coupons, mit denen sich deine Freunde dann komplett eigenständig einbuchen – jeder erhält sein privates Lern-Konto, so wie du auch. Ob du jedem deiner Mit-Teilnehmer für deine Aufwendungen einen höheren Anteilspreis in Rechnung stellst und damit sogar noch einen kleinen Gewinn erzielst, liegt ganz bei dir.

Dadurch, dass ihr ein kleines Team seid, ist die Motivation und damit der Nutzen für dich und deine Mitteilnehmer sogar noch höher. Also ran ans Kotelett :-).

Hier geht’s zum Online-Selbstbewusstseinstraining!

Du hast Fragen oder Anmerkungen dazu? Her damit – unten als Kommentar! 🙂

Viele gute Gründe, um ein Erfolgstagebuch zu führen

Fortsetzung von: Erfolgstagebuch führen, wie und warum?

Warum dich dein Erfolgstagebuch schneller erfolgreicher macht

Wie du bereits im Artikel Erfolgstagebuch führen, wie und warum? gelesen hast, programmieren deine Gedanken dein Gehirn um.

Indem du möglichst viele kleine, kleinste und auch größere Erfolge in dein Erfolgstagebuch einträgst, “zwingst” du deine Aufmerksamkeit in diesen Momenten dazu, sich mit dem/deinem Erfolg zu beschäftigen, was “erfolgreiche” Spuren in deinem Gehirn hinterlässt. Je mehr Einträge du in deinem Erfolgstagebuch findest, desto mehr Erfolgsdenken befindet sich dadurch auch in deinem Gehirn. Hierdurch geschieht aber noch sehr viel mehr Erfolgsförderndes.

So ist es beispielsweise rein rechnerisch sehr leicht nachvollziehbar, dass du mit jeder einzelnen Minute, in der du dich mit Erfolgen befasst hast, du deinem Gehirn eventuelle “zufällige” andere Gedanken verunmöglicht hast und somit eine “Erfolgsminute” mehr im Kopf hast. Du hast deinem Gehirn in dieser Minute garantiert die Anhäufung von möglichem “Gedankenmüll” erspart.

Was meinst du, welche wunderbaren Veränderungen das in deinem Leben haben wird, wenn du jeden Tag 10 Minuten, 30 Minuten oder vielleicht sogar 60 Minuten lang Erfolge in dein Gehirn “pumpst”? Hierbei kannst du dich teilweise am Bodybuilding orientieren: dieselbe Übung häufig und intensiv genug wiederholt führt zu “Muskeln aus Stahl”.

Die Magie deines Erfolgstagebuches beginnt

Sobald du erst einmal einige Seiten in deinem Erfolgsjournal gefüllt hast (ich würde dir dringend empfehlen, tatsächlich auch Papier zu nehmen, weil du nur so wirklich sehen und spüren kannst, wie dein Büchlein des Erfolgs dicker und dicker wird), wirst du unter anderem folgende positive Wirkungen feststellen:

  • Bereits der blose Gedanke an dein Erfolgstagebuch kann dir ein Lächeln, vielleicht sogar ein Strahlen ins Gesicht zaubern und deine Grundstimmung dauerhaft heben.
  • Es wird dir immer leichter fallen, auch kleinere von dir verursachte Erfolge tatsächlich auch wahrzunehmen. Viele kleinere Erfolge führen im Laufe der Zeit automatisch zu größeren.
  • Dadurch, dass du dich immer häufiger mit deinen Erfolgen beschäftigst, wirst du allmählich feststellen, dass du weniger grübelst. Das geschieht nicht von heute auf morgen, sondern nach und nach. Auch die “klassische” Frage “Was könnten denn die Anderen über mich denken?” wird dir irgendwann nur noch in deiner Erinnerung begegnen.
  • Je häufiger du mit deiner Aufmerksamkeit bei deinen Erfolgen und bei deinen Stärken bist, desto weniger deiner wertvollen (und umprogrammierenden) Aufmerksamkeit fließt in deine sogenannten “Fehler” oder gar “Schwächen”. Hier gilt dann das “Umprogrammierprinzip” sozusagen umgekehrt: Dadurch, dass du ungewünschte Gedanken über Fehler & Co. immer seltener denkst, wird dein Gehirn immer seltener an sogenannte Fehler denken, sodass du dich tendenziell auch immer besser fühlst und diese “Fehler” allmählich vergessen werden – ganz von alleine. Auch unnützer Ärger und sonstige für dich nicht wirklich nützliche Gedanken werden so automatisch immer mehr aus deinem Denken und damit aus deinem Leben verschwinden, was sich zusätzlich auf deine Stimmung positiv auswirkt. Du brauchst mir das nicht zu glauben – beobachte diese wunderbaren Veränderungsprozesse einfach, und du wirst es dadurch besonders intensiv erleben.
  • Je dicker dein Erfolgstagebuch wird, desto erfolgreicher wirst du dich auch fühlen, sowie mutiger und entschlossener handeln. Neue Glaubenssätze werden sich ganz von alleine bei dir einstellen, die deine weiteren Erfolge zusätzlich anfeuern werden. Dabei wirst du das (empirische) Gesetz “Erfolg zieht Erfolg an” bald am eigenen Leib verspüren können.
  • Allmählich wird sich deine ganze Ausstrahlung, deine Art zu denken, und vor allem auch deine Art, zu sprechen, verändern. Immer mehr “Worte des Erfolgs” werden über deine Lippen kommen, du wirst dadurch immer mehr Erfolg ausstrahlen und damit auch anziehen.
  • Du wirst im Ansehen vieler Menschen wachsen. Natürlich gibt es auch die, die sich durch deinen Erfolg geblendet fühlen werden. Doch wie heißt es so schön: Neid muss man sich verdienen, Mitleid bekommt man von alleine ;-).
  • Solltest du mit einem niedrigen Selbstwertgefühl, mit Selbstunsicherheit oder einem schwachen Selbstbewusstsein gestartet sein, wirst du nach und nach erleben, wie du dich auch auf diesen Ebenen gestärkt fühlen wirst.
  • Andere, erfolgreichere Menschen werden dir begegnen, die wiederum dein Erfolgsbewusstsein inspirieren und dich indirekt dazu einladen werden, dich noch mehr mit dem bzw. mit DEINEM Erfolg zu beschäftigen, sodass dein Erfolgsdenken dadurch noch mehr Zugkraft gewinnen wird.
  • DEINE Erfolgsspirale DEINES Lebens kann sich immer schneller nach oben drehen, und noch höher… :-).

So, damit das nun kein herrliches Luftschloss bleibt, interessiert dich womöglich noch die Antwort auf die Frage Wie führt man ein Erfolgstagebuch? XXXXXXXXXXXXX — wird in Kürze veröffentlicht – bitte noch etwas Geduld, danke 🙂 — XXXXXXXXXXXX

Erfolgstagebuch – bald auch du?

Erfolgstagebuch führen, wie und warum?

Kurz vorab: Mich selbst hat mein Erfolgstagebuch auf Trab gebracht und letzten Endes, zusammen mir anderen Techniken und Vorgehensweisen, mein ganzes Leben zum Positiven verändert. Bald auch dein Leben?

Wozu ein Erfolgstagebuch führen?

Viele Menschen sind Ärgermeister, Fehlermeister, Nachtragmeister, Opfermeister uvm. Ärgermeister: Meister darin, sich selbst und häufig über etwas zu ärgern; die anderen Begriffe kannst du sinngemäß auseinanderdividieren und verstehen. Doch warum beginne ich diesen Blogpost damit?

Sich zu ärgern über sich selbst oder andere, über Fehler, nachtragend zu sein, sich als Opfer zu erleben etc. kostet nicht nur Energie und Zeit, sondern RE-PROGRAMMIERT das Gehirn NEGATIV. Der Fachbegriff hierfür lautet Neuroplastizität – das Gehirn baut sich selbst um. Zum Glück nicht rein zufällig, wiewohl viele Menschen den Umbau ihres Gehirns eher dem Zufall überlassen.

Alles klar? Vermutlich nicht (ganz), oder?

In dem Moment, in dem du einen Gedanken denkst, geschieht nicht nur “reines, spurloses Denken”, sondern bereits dabei verändert sich dein Gehirn – und zwar immer! Sprichst du diesen Gedanken dann auch noch aus, verändert sich das Gehirn sogar nicht intensiver. Wie das?

Unser Gehirn ist NICHT fest verdrahtet, sondern sozusagen lebendig. Vereinfacht gesagt kannst du dir vorstellen, dass ein Gedanke aus mehreren Gedankenteilen besteht, die im Gehirn als (flexibel) miteinander verknüpfte Nervenzellen abgebildet sind. Denkst du einen Gedanken erneut, werden diese Verknüpfungen stabiler ausgebaut und die Übermittlungsgeschwindigkeit (= Denkgeschwindigkeit) wächst. Diese Erfahrung hast du zum Beispiel beim Erlernen des Kopfrechnens gemacht und bei vielem mehr: anfangs ging wenig, und mit jeder Wiederholung wurdest du sicherer und schneller.

Doch was hat das mit dem Erfolgstagebuch zu tun? Vermutlich ist es dir bereits klar geworden. Dadurch, dass du häufiger bestimmte Gedanken denkst, wächst deine Fähigkeit, diese Gedanken zu denken. Konzentrierst du dich dabei auf deine Erfolge, wirst du nach und nach nicht nur besser darin, dich auf deine Erfolge zu konzentrieren, sondern du wirst auch mehr Erfolge erleben – und zwar eben nicht zufällig, sondern selbst bewirkt.

Beispiel: Stelle dir vor, du hättest keine oder wenig Ahnung vom Schachspielen. Aus welchen Gründen auch immer fängst du nun an, dich damit zu beschäftigen. Zunächst liest du vielleicht eine Kurzanleitung, spielst mit dem einen oder anderen Freund auf Anfängerniveau, lernst so dazu, schaust dir gelegentlich Videos auf YouTube übers Schachspielen an, nimmst womöglich immer öfter an Online-Schachspielen oder gar an Wettbewerben teil, befasst dich allmählich mit immer ausgebuffteren Spielzügen etc. Was wird die logische Folge sein? Du wirst zum absoluten Schachprofi! Dein Gehirn hat sich zum Profi-Schachcomputer entwickelt – genauer gesagt: DU SELBST hast dein Gehirn so entwickelt. Spätestens jetzt dürfte es ganz laut bei dir klingeln, stimmt’s? 🙂

Auf eine Kurzform gebracht: Das, womit du dich Tag für Tag (geplant oder ungeplant) beschäftigst, baut dein Gehirn entsprechend um.

Wer viel “Müll” denkt, bekommt viel “Müll” in den Kopf. Wer sich immer stärker auf seine Erfolge konzentriert, bekommt immer mehr Erfolge in den Kopf und wird dadurch immer besser, Erfolge zu erzielen. Erfolge gelingen schließlich immer schneller und auch leichter. Dein Erfolgstagebuch unterstützt dich somit dabei, immer erfolgreicher zu werden.

Das, worauf ein Mensch sich konzentriert, formt und prägt ihn, und kann von ihm immer häufiger selbst hervorgerufen werden. Eigentlich logisch, oder?

Weiterlesen? Viele gute Gründe, um ein Erfolgstagebuch zu führen

Gefühlstagebuch: (wieder) ins Fühlen kommen

Gefühlstagebuch, was ist das?

Ein Gefühlstagebuch ist kein “normales” Tagebuch, in das positive und negative Erlebnisse des Tages eingetragen werden, sondern es werden vor allem die Gefühle eingetragen, tendenziell ohne die dazugehörigen Erlebnisse.

Verfolgt man weitere Ziele damit, kann jedoch auch ein Aufschreiben der zugehörigen Erlebnisse sinnvoll sein. Im Zweifel empfiehlt es sich jedoch meist, sich insbesondere am Anfang rein auf die Gefühle zu konzentrieren.

Wozu dient ein Gefühlstagebuch?

Das Gefühlstagebuch dient dazu, wieder (bzw. erstmals) zu seinen Gefühlen zu finden, in seine Gefühle zu kommen, sich nicht mehr als abgeschnitten von seinen Gefühlen zu erleben. Sei es, dass jemand traumatisiert war, oder sei es, dass jemand in seinem bisherigen Leben, wodurch auch immer, von seinen Gefühlen “abgeschnitten” war.

Es dient primär dazu, die Wahrnehmung gezielt auf die eigenen Gefühle zu lenken, und zwar so lange, bis man “es vergessen kann”, weil der Körper mittlerweile gelernt hat, die eigenen Gefühle (wieder) zu spürenauf natürliche Weise. Der Fachmann spricht hier davon, aus einem dissoziierten Erleben heraus (wieder) in ein assoziiertes Erleben zu finden. (Dissoziation: Das Leben aus einer Beobachterperspektive heraus erleben, sich selbst beim Leben zuschauen, ohne etwas/kaum etwas zu spüren; Assoziation: sein Leben spüren, mit allen Sinnen).

Wer über eine ausreichend lange Zeit (über mehrere Monate oder länger) ein Gefühlstagebuch geführt hat, der wird in seinem Körper (wieder bzw. erstmals) alle Gefühle spüren, die “da sind”. Es wird also die “Kopf-Bauch-Beziehung” (wieder) hergestellt.

Ein Gefühlstagebuch führen, wie geht das?

Das mit Abstand wichtigste ist, dass man ein Gefühlstagebuch führt. Das Wie ist dabei sekundär. In diesem Sinn ist es deutlich besser, amateurhaft oder stümperhaft zu starten, als professionell zu Zögern (und letzten Endes nichts zu tun).

Gerade am Anfang macht es Sinn, das Gefühlstagebuch jederzeit dabei zu haben, um immer dann, wenn man gerade daran denkt, kurz inne zu halten, in seinen Körper hinein zu spüren, um das Gefühl, was man zu spüren glaubt, aufzuschreiben. Also beispielsweise in der Form:

5:50 Uhr: Müdigkeit
6:10 Uhr: ich fühle mich missmutig
6:20 Uhr: Zehe angestoßen –> schmerzhaft
6:30 Uhr: Hunger
6:40 Uhr: Streß & Ärger
6:55 Uhr: herzlich gelacht –> tiefe Freude
…usw.

Ich selbst hatte mir beispielsweise ein leeres Blatt Papier auf den Schreibtisch gelegt, meine Uhr auf ein Signal alle 15 Minuten eingestellt und jeweils kurz in mich hineingespürt sowie das Resultat aufgeschrieben. Abends kam dieser Zettel in einen kleinen Ordner dazu. Schon nach recht kurzer Zeit war ich davon überrascht, dass ich doch deutlich mehr Gefühle spüre, als ich zuvor gedacht hätte.

Sollten dir, insbesondere am Anfang, nicht gleich die “richtigen” Gefühlsbegriffe einfallen, umschreibst du es einfach mit den Worten, die dir dazu in den Sinn kommen. Allmählich wirst du feststellen, wie du deine Gefühle immer mehr und immer schneller in die für dich passenden Worte packen kannst.

Wichtig ist hierbei, dass du die für dich passenden Worte benutzt, denn es geht ja hier um DICH und um DEINE Gefühle. Eine Situation, die ein Freund vielleicht als ärgerlich erlebt, erlebst du womöglich als aggressiv, oder du spürst Wut oder andere Gefühle. Insofern nutzt es dir nur wenig bis überhaupt nichts, andere zu fragen, was sie gerade fühlen.

Lasse dich stattdessen auf das Abenteuer ein, dir und deiner Selbstwahrnehmung zu trauen, und lasse dich nach und nach angenehm davon überraschen, wie deine Selbstwahrnehmung nach und nach präziser wird und wie dir auch die passenden Worte dazu immer leichter und schneller in den Sinn kommen.

Es schadet nichts, wenn man mal vorübergehend keine Einträge ins Tagebuch vornimmt. Insbesondere sollte man das nicht zum Anlass nehmen, gar nicht mehr weiter zu schreiben. Jeder einzelne Eintrag wird dir helfen, deine Kopf-Bauch-Beziehung (im Sinne von spüren bzw. fühlen) wieder herzustellen.

Je mehr Eintrage dein Gefühlstagebuch aufzuweisen hat, desto schneller wird dieser Prozess vonstatten gehen. Ob diese Einträge im Zeitraum von 2 Monaten entstanden sind oder von 2 Jahren, ist relativ egal. Nur: Je mehr und je schneller diese Einträge ihren Weg in dein Gefühlstagebuch finden, desto schneller geht deine persönliche Entwicklung voran. Das klingt doch sehr motivierend, oder?

Wie lange sollte man ein Gefühlstagebuch führen?

So lange, bis die Kopf-Bauch-Verbindung (wieder) gut funktioniert. Das erkennt man z. B. daran, dass man eine sehr hohe Trefferquote bei einer Essensbestellung in bekannten Lokalen hat (wo man die entsprechenden Speisen kennt) im Sinne von: schmeckt einem jetzt tatsächlich auch. Außerdem kannst du es natürlich auch daran erkennen, dass du dich z. B. sofort ärgerst oder sofort freust und es gleichzeitig wahrnehmen kannst.

Ein zu langes Führen des Gefühlstagebuchs schadet nicht, ein zu kurzes Führen bringt dich vielleicht um einige wertvolle Lernprozesse. Aber besser geringe Fortschritte durch ein kurzes Führen als gar keine Fortschritte, oder? 😉

Viel Spaß und gute Fortschritte dabei wünscht dir

Matthias Schwehm

PS: Du möchtest weitere Methoden in einem professionellen Rahmen kennen lernen, um ganz besonders intensive Fortschritte erleben zu dürfen? Dann kann ich dir ganz klar mein systemisches Selbstbewusstseinstraining an einem Wochenende empfehlen.

Schreibe mir gerne deine Gedanken, Erfahrungen oder auch offene Fragen zum Gefühlstagebuch in das Kommentarfeld – ich bin gespannt :-).