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Seit ich in einer glücklichen Beziehung lebe habe ich bis zu 25 kg zugenommen… :-(

Ja, es gab sie tatsächlich: Die Zeit, in der ich, männlich, 181 cm, unter 85 kg wog (meist so 82/83 kg).

Doch dann kam sie: meine Traumfrau

Kaum zu glauben: Ab dann schlug die Waage immer weiter nach oben aus. Zunächst erstmals über 85 kg, dann über 90 kg, und als die Waage erstmals dreistellig zeigte, begriff ich es zunächst gar nicht.

Wie vor den Kopf gestoßen starrte ich auf die Anzeige der Waage: 100 kg

Ja, mein wachsendes Übergewicht war längst nicht mehr wegzudiskutieren.

Mein höchstes jemals gemessenes Körpergewicht lag bei 105 kg, wobei ich in meinen absoluten Hochzeiten aus Gründen der Motivation (bzw. eigentlich De-Motivation) in dieser Phase die Waage ganz bewusst nicht bestieg. Geschätztermaßen lag ich in dieser Zeit bei 110 kg.

Eine Urlaubserinnerung bleibt an diese Zeit: Meine Frau hat ein Bild von mir in Badehose gemacht, auf dem ich meinen damals noch ganz kleinen Sohn Julius im Meer stehend gen Himmel hob. Eine einzigartige Kulisse mit einem schweren Schönheitsfehler…

Familienaufstellung zwecks Gewichtsreduktion?

Als Familienaufsteller ist der naheliegende Gedanke, genauer gesagt die naheliegende Frage, die: Könnte das systemische Hintergründe haben?

Meine gefühlte Antwort dazu lautete und lautet: Ja!

Dennoch erlebte ich zu keinem Zeitpunkt bisher das Bedürfnis, mir zwecks Gewichtsreduktion eine Familienaufstellung durchführen zu lassen.

Will ich Mitleid durch diesen Post?

Nein, sicher nicht. Der Grund, warum ich diesen Post schreibe, besteht darin, dass es seit über 3 Monaten nun bergab geht. Ja, die Pfunde purzeln. Und, wie ich glaube, dauerhaft.

Auch wenn es wie ein Werbeslogan klingt: Ganz ohne Pülverchen, ohne irgendwelche Zaubermaschinen, ohne dass ich mir irgend etwas separat hätte kaufen müssen etc.

Und keine Sorge: Ich möchte auch dir nichts verkaufen. Versprochen.

Wie reduziere ich gerade sehr erfolgreich Pfunde?

Bleib dran: Einer meiner nächsten Blogposts verrät dir mein Erfolgsgeheimnis, das vielleicht auch zu deiner Wunderwaffe gegen Bonus-Pfunde werden kann. 🙂

Welche “Liebes-Pfunde-Erfahrungen” hast du bisher gesammelt?

Schreib’s als Kommentar unter diesen Post. Bestimmt sprichst du damit auch anderen aus dem Herzen. 🙂

Die richtige Geschäftsidee finden

Wie du die richtige Geschäftsidee findest

Mein Eindruck ist, dass ganz viele Menschen die Flinte viel zu schnell ins Korn werfen, wenn sich die passende Geschäftsidee nicht sofort am Horizont zeigt. Wie aber findet man die perfekte Geschäftsidee?

Unten schildere ich, wie ich zu meiner Geschäftsidee gekommen bin. Vielleicht magst du aber zunächst die Fragen aus dem Video auf dich wirken lassen – womöglich bringt dich das bereits auf deine Geschäftsidee?
Video anklicken zum Abspielen 🙂!

In meinem Fall war es so, dass ich nach einigen Jahren der Selbstständigkeit den Eindruck hatte, nicht auf meinem Weg zu sein. Zwar war ich prinzipiell mit der Selbstständigkeit zufrieden – das alleine war mir jedoch nicht genug. Mein Anspruch an mich und meine Selbstständigkeit war, dass sie wirklich MEINE sein sollte – also zu 100% zu mir passen sollte.

Wie schon so oft in meinem Leben nahm ich all meine Aufzeichnungen zur Hand plus meine Erinnerungen und stellte mir die Frage: “Was will ich wirklich und dauerhaft?

Ich kann nicht sagen, wie oft ich mir zuvor diese Frage bereits gestellt hatte. Was dieses Mal jedoch definitiv anders war, das war meine Entschlossenheit dahinter. Ich beschloss nämlich, erst dann wieder Geld zu verdienen, wenn mir klar ist, was ich als Selbstständiger wirklich, wirklich, wirklich will.

Ich ging davon aus, dass nach spätestens 14 Tagen eine Antwort da sein müsste. Tatsächlich benötigte ich jedoch 3 Monate. Wenn man verheiratet ist mit einer Frau, die kein Geld verdient, man keine Rücklagen und 3 kleine Kinder hat, die auch gelegentlich Hunger haben, kann das schnell sehr problematisch werden. Das war mir natürlich schon vorher klar, und natürlich ließ ich den Kühlschrank nicht leer werden. Dennoch war mein Plan der, mich selbst zum Handeln zu zwingen.

Vielleicht klingt das bekloppt, meine Erfahrung mit mir selbst war jedoch die, dass ich wichtige Entscheidungen oft nicht traf oder wichtige Vorhaben vor mir herschob, wenn der Leidensdruck nicht groß genug war. Also war ich fest entschlossen, den wachsenden Leidensdruck als immer stärkeren Hebel zur Veränderung zu nutzen.

Beim x-ten Analysieren meiner Vergangenheit sah ich endlich den entscheidenden roten Faden: immer dann, wenn ich MIT und VOR Menschen arbeiten konnte, fühlte ich mich glücklich, zufrieden und hoch motiviert. Diese Erfahrung konnte ich aus meiner bis dato mehrjährigen Tätigkeit als Erste-Hilfe-Ausbilder und aus anderen Erfahrungen ziehen. Die Frage war nur, MIT und VOR welchen Menschen will ich WAS GENAU tun? Zwar hatte ich tausend Ideen, aber keine schien passend.

Das Internet existierte damals noch nicht, und so durchsuchte ich unter anderem Zeitungen nach Geschäftsideen, die irgendwie das MIT-und-VOR-Menschen-arbeiten beinhalteten. Dabei stieß ich auf Trennkost-Kurse zwecks Gewichtsreduktion. Da Ernährung mich seit Jahren interessierte und ich in meinem persönlichen Umfeld einer der ersten Vegetarier war (wozu auch die Trennkost gut passt), war ich aus dem Häuschen: meine Berufung schien unmittelbar vor der Tür zu stehen.

Nach einigen Monaten mit typischen Anlauf-Schwierigkeiten (Konzept entwickeln, Marketing-Konzept entwickeln und verfeinern, Kunden gewinnen) begann sich allmählich ein wachsender Umsatz zu zeigen.

Nach einem Jahr hatte ich an zwei Orten zwei Gruppen (überwiegend mit extrem übergewichtigen Frauen) aufgebaut. Finanziell hätte ich froh sein können, denn ich war fast über den Berg. Dann stellte ich mir jedoch (mal wieder) die schicksalhafte Frage: “Will ich das wirklich und dauerhaft? (mich Tag für Tag mit Übergewichtigen übers Essen zu unterhalten mit so bewegenden Fragen wie, ob man sich z. B. einmal pro Woche ein Stück Torte gönnen darf etc.). Damit war auch diese Tätigkeit erledigt.

AUF DER AUTOBAHN, während der Fahrt zu einer Fortbildung, kam mir dann plötzlich die Idee: “Ich werde Selbstbewusstseinstrainings anbieten, und zwar solche, wie ich sie mir damals als 18-Jähriger gewünscht hätte und wie es sie damals noch nicht gab!” Ich war (mal wieder) aus dem Häuschen. Gleichzeitig hatte ich aber auch die Hoffnung, endlich etwas auf Dauer gefunden zu haben. Mittlerweile, etwas mehr als 19 Jahre später, kann ich bestätigen, dass diese Hoffnung sich bewahrheiten sollte :-).

Wie geht es dir diesbezüglich? Welche Anstrengungen hast du bereits unternommen, um auf DEINE Geschäftsidee zu kommen? Welche Wege zum Herausfinden von Geschäftsideen bist du bereits gegangen und welche Resultate hast du damit erzielt? Schreibe es bitte als Kommentar unter diesen Artikel. Ich bin sehr gespannt :-). Bestimmt kannst du dadurch auch andere inspirieren.