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Prüfungsangst lösen: Was kannst du tun? Tipps für Kinder & Jugendliche

Wie entsteht Prüfungsangst bei Jugendlichen und Kindern?

Prüfungsangst ist erlernt. Natürlich nicht bewusst und aktiv, sondern unbewusst.

Meist spielen die Prinzipien “heiße Herdplatte” sowie “selbsterfüllende Prophezeiung” die (negativen) Hauptrollen dabei.

Wenn du jemals versehentlich auf eine heiße Herdplatte gegriffen hast kennst du die Angst bzw. übergroße Vorsicht, die ab dann ewig von dieser Platte auf dich wirkt, selbst wenn du weißt, dass sie eigentlich kalt sein müsste.

“Selbsterfüllende (negative) Prophezeiung”: Unbewusst befürchtest du, zu versagen, und deine ganze Psyche stellt sich auf diese “Furcht-Vorstellung” ein. Je nach Veranlagung spürst du vielleicht schlotternde Knie, Enge im Brustkorb, Schweißausbrüche usw.

Wie äußert sich Prüfungsangst am häufigsten?

Das ist individuell unterschiedlich und hängt von der Prüfungsart und dem Prüfungsrahmen ab. Bei mündlichen Prüfungen ist es häufig der “Kloß im Hals”.

Viele Prüflinge verspüren einen großen Stress, Druck in der Magengegend, die Angst vor einem möglichen Versagen, unbewusst werden “Schreckens-Szenario-Filme” im Gehirn abgespielt…

Wie kann ich einen Black-Out in einer Prüfung vermeiden?

Da man sich ja kennt, kann man in etwa einschätzen, wie man auf welche Prüfungen in etwa reagieren wird. Wenn keine Vorbereitungszeit mehr bleibt, können die Prinzipien “Scheuklappen” und “sich zwingen, an Positives zu denken” eine gute Notfallhilfe sein.

“Scheuklappen”: Konzentriere dich einzig und allein auf das, was du erreichen möchtest, und blende alles andere aus. Wenn trotzdem Ängste aufkommen, zwinge dich erneut, dich auf die gewünschten Resultate zu konzentrieren.

“Sich zwingen, an Positives zu denken”: Negative Gedanken und innere Angst-Filme beamen deine Stimmung in den Keller und können zu starken Angstphänomenen führen.

Zwinge dich beispielsweise dazu, an deine schönsten Urlaubserlebnisse zu denken, an dein Lieblings-Haustier etc.

Wenn der Kopf “keinen Platz” für negative Gedanken hat, weil du ihn bewusst mit positiven “vollstopfst”, reduziert das das Angsterleben meist spürbar.

Was kann ich selbst gegen die Prüfungsangst tun?

Über einige Wochen oder Monate hinweg kannst du zum Beispiel mit Entspannungs- oder Visualisierungstechniken wie dem Autogenen Training deinen Prüfungsstress-Level deutlich zum grünen Bereich hin verändern. Besonders wirkungsvoll klappt das oft per Selbsthypnose.

Besonders einfach geht es mit dieser Hypnose, die du zum Einschlafen auf dein Unterbewusstsein einwirken lassen kannst, und die eine allmähliche “Re-Programmierung” bewirkt: https://youtu.be/JJ0n2T3nFdo

Ab wann ist therapeutische Hilfe notwendig?

Da Prüfungsangst keine psychische Erkrankung darstellt, sondern letztendlich ein (fehlgeleiteter) Lernprozess, ist man bei einem Therapeuten im Regelfall an der falschen Adresse.

Gute Anlaufstellen sind häufig auf Angstphänomene spezialisierte Lerncoaches oder Hypnotiseure. Auch der Kurs “Autogenes Training” in der örtlichen Volkshochschule kann wahre Wunder bewirken.

Selbstbewusstsein stärken für Jugendliche
Selbstbewusstsein stärken für Jugendliche

Die vielleicht beste Lösung bei Prüfungsangst von Jugendlichen

Das Selbstbewusstseinstraining für Jugendliche hat schon viele von Prüfungsangst befreit. Dort erlernst du insbesondere auch Profi-Techniken, die du selbst anwenden kannst, um eventuell neu auftretende (Prüfungs-) Ängst sofort zu lösen.

Selbstbewusstsein stärken für Jugendliche
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„Selbstbewusstsein stärken für Jugendliche“: Autor Matthias Schwehm liest & kommentiert LIVE #01

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AutorenLiveStream: Matthias Schwehm liest & kommentiert “Selbstbewusstsein stärken aber wie?” #03

Tiefschlafhypnose bei Schlafstörungen/Schlaflosigkeit/Schlafproblemen

Tiefschlafhypnose bei Schlafstörungen/Schlaflosigkeit/Schlafproblemen

Du hast hin und wieder oder auch dauerhaft Schlafstörungen, leidest unter Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen? Dann kann dir die folgende Tiefschlafhypnose garantiert ohne die Nebenwirkungen von Pharmaka helfen:
Video anklicken zum Abspielen :-)!

Nutze dieses Video bzw. das darin enthaltene Audio, das du über meinen Shop www.intsel.de/shop erwerben kannst, als dein perfektes Ticket ins Land der Tiefschlaf-Träume.

Stelle die Lautstärke so ein, dass es deine Ohren gerade noch hören können. Hierbei ist es nicht erforderlich, aktiv zuzuhören. Auch spielt es keine Rolle, wenn du nicht durchgängig alles hörst. Mit jeder Wiederholung beim nächsten Einschlafen erweitert sich sozusagen dein inneres Audio, bis du allmählich auf das Audio von außen wieder verzichten kannst, wenn du das möchtest.

Natürlich kannst du das liebgewonnene Einschlaf-Audio/Einschlaf-Hörbuch so lange hören, wie du das möchtest. Auch nach längerer Zeit kannst du womöglich weitere Besserungen deines Schlafverhaltens bzw. Tiefschlafverhaltens feststellen.

Schreibe mir gerne unter diesen Artikel deine Erfahrungen, Fragen etc. als Kommentar, auf den ich dir gerne auch antworten werde.

Video Kurzschlaf Power-Schlaf Tief schlafen Hypnose Meditation Mittagsschlaf Entspannungstechnik Trance

Zu meinem Video wurde mir untenstehende Frage gestellt.

Video anklicken zum Abspielen :-)!

Frage: Du fängst direkt mit inhaltlichen Suggestionen an, statt dich zunächst auf die Entspannung und das Versinken im Hypnoseschlaf zu konzentrieren… Der Großteil deines Videos besteht nicht aus Worten, sondern aus Klängen. Welchen gedanklichen Ansatz verfolgst du damit? Mir ist größtenteils reine Gesprächs- und Fallhypnose bekannt. Eventuell noch durch Gegenstände oder Aktionen zum Ablenken des bewussten Verstandes, sodass ein offener Kanal zum Unterbewusstsein schnell zugänglich ist. Das, was ich bei dir miterlebt habe war anders. Zunächst habe ich mich schwer getan einzutauchen – deine anfänglichen Suggestionen bekam ich im entspannten (weil liegenden), jedoch voll bewussten Zustand mit. Nachher bin ich eher durch die Klänge eingeschlafen, bzw. hab mich in einem Grenzzustand kurz vor dem endgültigen Schlaf befunden. Fühle mich wie beim Aufstehen am Morgen eher gerädert als erholt. Leider keine ideale Hypnose für mich. Dennoch eine interessante Erfahrung! Jedoch würde mich dein Ansatz interessieren, den du mit dieser Form der Hypnose verfolgst…”

Meine Antwort: Vielen Dank für deine Frage und auch für das Mitteilen deiner Erfahrung mit dieser Hypnose. Um dir angemessen antworten zu können habe ich es mir in unserem fast 150 Jahre alten Gewölbe-Seminarraum mit einer Tasse Kaffee gemütlich gemacht und diese Hypnose noch einmal auf mich wirken lassen. (Beim Korrekturlesen jetzt am Ende angekommen trinke ich gerade meine dritte Tasse :-)). Nun werde ich versuchen, dir zu antworten.

Eines meiner Prinzipien ist es, möglichst Jeden abzuholen. Meine Erfahrung ist, dass (immer noch) viele Menschen Angst vor einer Hypnose haben (bzw. vor dem, was sie für eine Hypnose halten). Für viele beginnt eine “echte” Hypnose z. B. mit einer Augenfixation. Diese Erwartungshaltung wirkt mutmaßlich auch beim Erleben meiner Hypnose mit und bindet somit einen Teil der Aufmerksamkeit. Eine transderivationale Suche beginnt (“Wann geht es denn jetzt richtig los?” → “War das jetzt überhaupt eine echte Hypnose?”…). Ich selbst führe seit 20 Jahren regelmäßig Hypnosen im Kleingruppenrahmen (bis ca. 12 Teilnehmer) durch und habe so einen sehr reichen Erfahrungs- und Feedbackfundus. Dabei habe ich herausgefunden, dass bei mir persönlich eine narrative Induktion oft eine stärkere hypnotische Wirkung hat als andere Formen der Induktion. Gleichzeitig pace ich zunächst die ungefähre “normale” Sprechgeschwindigkeit und leade immer mehr hin zur und mit einer “Schlafzimmerstimme”.

Exkurs: Meine Beobachtungen bei der Analyse der Hypnosen von vielen KollegInnen ist übrigens die, dass in dem Moment, wo der Hypnotiseur “richtig” beginnt, viele von ihnen selbst unbemerkt in ein Sekundärgefühl wechseln. Ich selbst (bzw. meine Psyche) bin dann sofort “raus”. Bei meiner narrativen Induktion bleibe ich (so zumindest meine Selbstwahrnehmung) primär, bin ganz schnell in Trance und “ziehe” den Klienten so auch ganz schnell dort hin (meistens).

Bei dieser unspezifischen Kurzintervention hier an dieser Stelle verfolge ich zunächst das Ziel, innere Dialoge (“Ich stehe so unter Strom”, “Ob das überhaupt bei mir wirkt?”, “Wenn der mich manipulieren will schalte ich sofort aus”, “Was steht bei mir noch alles heute auf dem Programm?”…) zu stoppen bzw. im entspannenden Sinn zielführendere anzubieten. Ich “spiele” mit (typischen/klischeehaften) Erwartungshaltungen (wie oben angedeutet) und nutze das für einen weiteren offenen Loop. Da es ja vermeintlich keine “richtige” Hypnose ist, lassen sich nach meiner Erfahrung sehr viel mehr Menschen darauf ein, als bei “richtigen”.
Später in der Hypnose pace/leade ich durch eine entsprechend trophotrop werdendere Stimmqualität und durch wortkargeres Andeuten von Metaphern den gewünschten Tiefenentspannungszustand.

In dieser Hypnose hat die Musik noch eine besondere Wirkung. Neben einer BPM < 60 zur Entspannung ankere ich im “Suggestionsteil” die entsprechenden (permissiven) Suggestionen, die mutmaßlich im “Schweigeteil” im Sinne einer bedingten Konditionierung/Auslösereiz zusätzlich zur Wirkung kommen. (Mutmaßlicher Gedanke mancher Klienten “Da jetzt keine Suggestionen mehr kommen, muss ich nicht mehr aufpassen”). Der von dir beschriebene Zustand (Zitat) “Grenzzustand kurz vor dem endgültigen Schlaf” ist meines Erachtens besonders wirkungsvoll im Sinne einer tiefen Entspannung/Erholung. Warum du dich danach dennoch wie gerädert fühlst kann, wie dir sicherlich klar ist, mehrere Ursachen haben. Meine persönlichen Erfahrungen, als ich selbsthypnotisch mit dieser Form zu arbeiten begann, war die, dass ich einige Zeit der Gewöhnung (u. a. Konditionierung) benötigte, so dass ich z. B. nach 20 Minuten tatsächlich tief erholt und entspannt zurück kam. Unabhängig davon scheinen viele Menschen eine spezielle “Wohlfühlzeit” zu haben. Ob z. B. 15 oder 20 Minuten kann im Einzelfall den riesigen Unterschied zwischen “tiefer Entspannung” oder “sich wie gerädert fühlen” ausmachen. Natürlich kann das auch andere Gründe haben, wie dir sicherlich ebenfalls bewusst ist. Den Flieder habe ich übrigens bei uns im Garten direkt vor der Haustür gefilmt. Direkt in dieser ersten Aufnahme hat sich das Taubenschwänzchen zu meiner großen Freude eingefunden :-). Was die Musik anbelangt habe ich rund ein Jahr lang experimentiert und mir von rund 20 entsprechenden Anbietern nach meinen Vorgaben kurze Sequenzen produzieren lassen. Von Vieren habe ich mir dann lange Sequenzen erstellen lassen. Die hier verwendete war ursprünglich meine “Position 3”. Meine persönliche “Position 1” hatte ich bis heute noch nicht im Praxiseinsatz - im Nachgang schien sie mir dann doch nicht mehr so geeignet wie die hier eingesetzte :-). Danke für deine Frage - sie hat mich auch auf ein paar neue Ideen gebracht :-).