Schlagwort-Archive: Selbstsabotage lösen

Die Entwicklung vom Selbstbewusstseinstraining XXL

Fortsetzung von: So entwickelte ich mich – und dann das Selbstbewusstseinstraining XXL 🙂

Das Selbstbewusstseinstraining XXL – so entwickelte es sich

Angelehnt an meine im Artikel So entwickelte ich mich – und dann das Selbstbewusstseinstraining XXL 🙂 dargestellten Erfahrungen führte ich Selbstbewusstseinstrainings zunächst in Abendform durch: je Woche ein Trainingsabend, 6 Wochen lang. Somit war ich praktisch auf im Nahbereich zu meinen Seminarräumen wohnende Teilnehmer angewiesen, was mich jedoch nicht limitierte. Das Internet gab es noch nicht, und die einzig funktionierende Möglichkeit, schwarze Zahlen zu schreiben, die nach langem Austestesten übrig blieb, bestand darin, DIN-A-3-große Seminarankündigungen an möglichst auffälligen Stellen anzuschlagen.

Zunächst lehnte ich die Techniken und Methoden in diesem Training stark an meine bisherigen Erfahrungen an. So war es beispielsweise fester Bestandteil, an jedem Abend mindestens einmal vor der Gruppe (mit meistens weniger als 10 Teilnehmern) eine kurze Rede zu halten, z. B. über persönliche Erfahrungen oder das Hobby. Auch Techniken aus den von mir besuchten Verkaufstrainings, Motivationstrainings etc. kamen teilweise zum Einsatz. Nach jedem Komplettdurchgang prüfte ich jeden Bestandteil, ließ manche Teile fallen und nahm andere neu mit auf. Prinzipiell mache ich das auch heute noch so.

1999 belegte ich dann für eine NLP-Practitioner-Ausbildung und sofort danach weitere NLP-Ausbildungen, siehe hierzu mein Trainerprofil. Die damit einhergehenden Erfahrungen bewirkten quasi einen Dammbruch: in meiner persönlichen Entwicklung und auch in der Ausgestaltung meiner Trainings.

Zwischenzeitlich kam auch das Internet in die Gänge, sodass allmählich der regionale Radius meiner Teilnehmer sich schnell auf den gesamten deutschsprachigen Raum ausdehnte – schließlich war ich der erste und viele Jahre lang auch der einzige Selbstbewusstseinstrainer. Anstelle der Abendtrainings führte ich nun Wochenendtrainings und auch (NLP-) Ausbildungen durch.

Extrem wertvoll war für mich das Familienstellen mitsamt der zugehörigen Sichtweise – beides ist übrigens KEIN Bestandteil vom NLP (Neurolinguistisches Programmieren). Mein erster NLP-Trainer bot uns an jedem Wochenende die Möglichkeit zur Durchführung einer Familienaufstellung an, was ich bis dato überhaupt nicht kannte. Meine ersten Erfahrungen waren sehr gemischt, schnell erwuchs in mir aber ob der tiefgreifenden Wirkung eine Faszination, die mich bis heute begleitet.

Zum damaligen Zeitpunkt hielt ich jedoch alles “sauber getrennt”: NLP war für mich NLP, Familienstellen Familienstellen und Selbstbewusstseinstraining eben Selbstbewusstseinstraining. So ging das ein paar Jahre.

Irgendwann stellte ich mir die Frage, ob ich NLP beibehalten solle. In meinem Erleben war es nämlich so, dass mich NLP um vielleicht 20 % persönlich weiter gebracht hat, das Familienstellen jedoch um 80 %. De facto generierte ich allerdings mit NLP fast 80 % meiner Einnahmen – was für ich jedoch kein Grund gewesen wäre, es nicht doch sofort fallen zu lassen.

Dann jedoch stellte ich mir die Frage, ob ich auf NLP hätte verzichten können für meine persönliche Entwicklung. Die klare Antwort war: nein. Für das Familienstellen erübrigte sich diese Frage, half mir diese Methodik doch ganz eindeutig, einige der größten und tiefgreifendsten Selbstsabotagemechanismen & Co. aus meinem Leben zu räumen – dauerhauft. Dennoch war ich längere Zeit irgendwie zwiegespalten.

Irgendwann hatte ich die Eingebung: Bisher dachte ich, ich müsste diese unterschiedlichen Methodiken und Vorangehensweisen voneinander getrennt halten. Plötzlich kam mir in den Sinn, auch hier die jeweils wertvollsten, wirkungsvollsten und tiefgreifendsten Techniken, Sichtweisen und Strategien in einen Topf zu werfen. Das war (damals) eine revolutionäre Idee. Entweder erlernte man “reines” NLP, oder “reines” Familienstellen, oder man belegte ein Selbstbewusstseinstraining.

Ungefähr im Jahr 2007 bot ich erstmals ein “Selbstbewusstseinstraining XXL” an, das die bisher von mir angebotene NLP-Practitioner-Ausbildung umfassen und zusätzlich eine Ausbildung für das Familienstellen plus weitere von mir selbst entwickelte Techniken beinhalten sollte – zwecks Stärung des eigenen Selbstbewusstseins. Die Rechnung ging mehr als auf: Die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer war deutlich schneller und intensiver, als in den von mir zuvor durchgeführten Trainings, Coachings und Ausbildungen.

Damit war ich nun für einige Jahre zufrieden, und die jeweiligen Teilnehmer überwiegend auch. Manchen ging das Training zu tief, die meisten jedoch waren mehr als begeistert. Viele nahmen größere Veränderungen in ihrem Leben vor, starteten z. B. ihre seit langer Zeit angedachte Existenzgründung, gewannen den Mut, größere Veränderungen herbeizuführen, und entwickelten sich vor allem in ihrer Persönlichkeit sichtbar und erlebbar weiter.

Zwischenzeitlich entwickelte ich das “Selbstverwirklichungstraining XXL“, das das Selbstbewusstseinstraining XXL konsequent fortsetzte, und damit eine NLP-Master-Ausbildung und eine fortgeschrittene Ausbildung zum Familienstellen umfasste.

Allmählich begegneten mir immer mehr Teilnehmer, die zwar das Selbstbewusstseinstraining XXL buchten, denen es aber gar nicht um die beinhalteten Ausbildungen, geschweige denn um die möglichen Prüfungen und Zertifizierungen, ging. Neben der persönlichen Weiterentwicklung, die nach wie vor am höchsten im Kurs stand, wurden zusätzlich meine neueren Kompetenzen immer stärker nachgefragt:

  • Wie schreibe und publiziere ich erfolgreich  ein E-Book, Taschenbuch, Hörbuch (Download oder CD) ohne einen Verlag
  • Wie kann ich diese und andere Produkte weltweit verkaufen, ohne sie selbst jemals in die Hand nehmen zu müssen?
  • Wie setze ich ein Blog?
  • Wie kann ich dadurch sichtbar werden, gefunden werden (z. B. als frisch gebackener Coach), oder auch die eigenen neuen oder vorhandenen Produkte/Dienstleistungen einem immer größer werdenden Kundenstamm anbieten?
  • Wie kann ich, selbst mit einem minimalen Budget, erfolgreich Videos produzieren und damit mich, meine Produkte, mein Hobby oder auch meine Firma deutlich stärker in die Öffentlichkeit bringen oder Umsätze generieren?
  • Wie finde und kreiere ich meine ganz persönliche Geschäftsidee?
  • Wie finde ich heraus, was ich wirklich, wirklich, wirklich will?
  • Wie kann ich innere Handbremsen und sonstige Erfolgsblockaden dauerhaft lösen?
  • Was kann ich tun, um weitestgehend dauerhaft motivert zu sein?
  • Wie finde ich Ziele, die mich wirklich inspirieren und mich von innen heraus ansporen, ohne dass ich selbst mir immer wieder die Sporen geben muss?
  • Wie kann ich mich erfolgreich selbstständig machen oder eine bereits vorhandene Selbstständigkeit oder Freiberuflichkeit recht zügig anziehender und lukrativer gestalten?
  • Wie kann ich mich als Angestellter IN MEINEM SINN weiterentwickeln, und trotzdem (oder gerade deswegen) meiner Firma einen guten Dienst erweisen?
  • uvm.

Um dieser neuen Entwicklung gerecht zu werden, versteht sich das neue Selbstbewusstseinstraining XXL nun primär als Selbstbewusstseinstraining.

Dennoch kann man auch zukünftig damit eine komplette NLP-Practitioner-Ausbildung sowie eine Ausbildung zum Systemcoach, Motivationstrainer oder Familienaufsteller absolvieren, indem man nach dem Trainingsende in ca. einem oder zwei Zusatz-Wochenende/n die Techniken, Methoden und Prüfungen absolviert, die im XXL-Training nicht nachgefragt wurden, für eine Zertifizierung jedoch erforderlich wären. Der extreme Vorteil bei dieser Art der Ausbildung ist: nichts ist gestellt, es gibt keine Rollenspiele, sondern es wird gelernt und trainiert in der Praxis, mit realen Menschen und deren realen Themen, Anliegen und Problemen. Somit bleibt anschließend der häufig in realitätsfremden Kompaktveranstaltungen auftretende “Realitätschock aus”: Das, was im praxisfernen, geschützten Ausbildungsrahmen wunderbar zu funktionieren schien, funktioniert bereits beim ersten Klienten nicht.

Ach ja, wer sich solchermaßen selbstständig gemacht hat, der kann das XXL wunderbar nutzen, um von Trainingswochenende zu Trainingswochenende nicht nur sich selbst, sondern auch die eigene Unternehmung weiterzuentwickeln, um neue Impulse und immer wieder neue Inspiration und Motivation zu bekommen. Hierzu besteht beispielsweise auch die Möglichkeit zur Orga-Aufstellung. (An anderer Stelle werde ich hierauf näher eingehen.)

Das erste NEUE Selbstbewusstseinstraining XXL wird übrigens im März 2016 an den Start gehen – ich bin mehr als gespannt :-). Wir sehen uns? 🙂

Was geht dir dabei durch den Sinn? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar :-)!